Grundsteuer-Hebesatz Dreisen
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Dreisen (Donnersbergkreis) in Rheinland-Pfalz.
Dreisen
RPBerechnungsmodell in Rheinland-Pfalz: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 07333017
So steht Dreisen im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 481 % liegt Dreisen auf Platz 772 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 66 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Rheinland-Pfalz liegt bei 486 %, Dreisen liegt 5 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Donnersbergkreis
Von den 81 Gemeinden im Kreis Donnersbergkreis hat Dreisen den 68.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 559 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 415 % auf 481 % gestiegen (+66 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 458 %).
Rechenbeispiel für Dreisen
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Dreisen 481 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 486 €, also 5 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 288,60 € im Jahr bzw. 72,15 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 481 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 481 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Dreisen.
Hebesatz-Entwicklung in Dreisen
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 339 % | 415 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 345 % | 436 % | +21 % |
| 2024 (vor der Reform) | 345 % | 458 % | +22 % |
| 2025 | – | 481 % | +23 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Donnersbergkreis
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 61 | Sankt Alban | 269 | 500 % | 2024 |
| 62 | Sitters | 93 | 500 % | 2024 |
| 63 | Teschenmoschel | 125 | 500 % | 2024 |
| 64 | Waldgrehweiler | 211 | 500 % | 2024 |
| 65 | Weitersweiler | 511 | 500 % | 2025 |
| 66 | Zellertal | 1.138 | 500 % | 2024 |
| 67 | Orbis | 684 | 490 % | 2025 |
| 68 | Dreisen | 945 | 481 % | 2025 |
| 69 | Albisheim | 1.841 | 465 % | 2024 |
| 70 | Börrstadt | 896 | 465 % | 2024 |
| 71 | Breunigweiler | 449 | 465 % | 2024 |
| 72 | Finkenbach-Gersweiler | 284 | 465 % | 2024 |
| 73 | Gauersheim | 657 | 465 % | 2024 |
| 74 | Lautersheim | 629 | 465 % | 2024 |
| 75 | Niederhausen an der Appel | 224 | 465 % | 2024 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (81 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Dreisen
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Dreisen?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Dreisen bei 481 %, für die Grundsteuer A bei 345 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Dreisen hoch?
Mit 481 % liegt Dreisen auf Platz 772 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 66 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Dreisen den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 415 % auf 481 % gestiegen (+66 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 458 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Dreisen?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Rheinland-Pfalz gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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