Grundsteuer-Hebesatz Brachbach
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Brachbach (Altenkirchen (Westerwald)) in Rheinland-Pfalz.
Brachbach
RPBerechnungsmodell in Rheinland-Pfalz: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 07132012
So steht Brachbach im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 631 % liegt Brachbach auf Platz 140 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 94 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Rheinland-Pfalz liegt bei 486 %, Brachbach liegt 145 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Altenkirchen (Westerwald)
Von den 118 Gemeinden im Kreis Altenkirchen (Westerwald) hat Brachbach den 17.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 536 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 420 % auf 631 % gestiegen (+211 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 525 %).
Rechenbeispiel für Brachbach
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Brachbach 631 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 486 €, also 145 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 378,60 € im Jahr bzw. 94,65 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 631 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 631 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Brachbach.
Hebesatz-Entwicklung in Brachbach
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 380 % | 420 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 410 % | 525 % | +105 % |
| 2024 (vor der Reform) | 410 % | 525 % | 0 % |
| 2025 | 345 % | 631 % | +106 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Altenkirchen (Westerwald)
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 10 | Niederfischbach | 4.159 | 712 % | 2025 |
| 11 | Friesenhagen | 1.590 | 684 % | 2025 |
| 12 | Eulenberg | 51 | 680 % | 2025 |
| 13 | Neitersen | 1.115 | 680 % | 2025 |
| 14 | Fürthen | 1.241 | 665 % | 2025 |
| 15 | Seelbach (Westerwald) | 282 | 650 % | 2025 |
| 16 | Selbach (Sieg) | 777 | 650 % | 2025 |
| 17 | Brachbach | 2.323 | 631 % | 2025 |
| 18 | Ölsen | 87 | 610 % | 2024 |
| 19 | Seifen | 125 | 610 % | 2025 |
| 20 | Helmeroth | 219 | 600 % | 2025 |
| 21 | Mittelhof | 1.040 | 600 % | 2025 |
| 22 | Roth | 1.540 | 600 % | 2025 |
| 23 | Birken-Honigsessen | 2.519 | 590 % | 2025 |
| 24 | Flammersfeld | 1.415 | 590 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (118 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Brachbach
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Brachbach?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Brachbach bei 631 %, für die Grundsteuer A bei 345 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Brachbach hoch?
Mit 631 % liegt Brachbach auf Platz 140 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 94 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Brachbach den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 420 % auf 631 % gestiegen (+211 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 525 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Brachbach?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Rheinland-Pfalz gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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