Flammersfeld

RP
Rheinland-Pfalz Altenkirchen (Westerwald) PLZ 57632 1.415 Einwohner
Grundsteuer A 450 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 590 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +40 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Rheinland-Pfalz: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 07132032

Grundsteuer für Flammersfeld berechnen
Auf einen Blick

So steht Flammersfeld im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 590 % liegt Flammersfeld auf Platz 264 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 88 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Rheinland-Pfalz liegt bei 486 %, Flammersfeld liegt 104 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Altenkirchen (Westerwald)

Von den 118 Gemeinden im Kreis Altenkirchen (Westerwald) hat Flammersfeld den 23.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 536 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 450 % auf 590 % gestiegen (+140 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 550 %).

Rechenbeispiel für Flammersfeld

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Flammersfeld 590 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 486 €, also 104 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 354,00 € im Jahr bzw. 88,50 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 590 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 590 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Flammersfeld.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Flammersfeld

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 450 % 450 % –
2023 (vor der Reform) 450 % 550 % +100 %
2024 (vor der Reform) 450 % 550 % 0 %
2025 – 590 % +40 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Altenkirchen (Westerwald)

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Altenkirchen (Westerwald)

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
17 Brachbach 2.323 631 % 2025
18 Ölsen 87 610 % 2024
19 Seifen 125 610 % 2025
20 Helmeroth 219 600 % 2025
21 Mittelhof 1.040 600 % 2025
22 Roth 1.540 600 % 2025
23 Birken-Honigsessen 2.519 590 % 2025
24 Flammersfeld 1.415 590 % 2025
25 Horhausen (Westerwald) 2.148 590 % 2025
26 Scheuerfeld 2.111 590 % 2024
27 Wallmenroth 1.191 590 % 2024
28 Betzdorf 10.367 585 % 2024
29 Grünebach 531 555 % 2024
30 Fensdorf 412 550 % 2024
31 Krunkel 587 550 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (118 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Flammersfeld

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Flammersfeld?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Flammersfeld bei 590 %, für die Grundsteuer A bei 450 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Flammersfeld hoch?

Mit 590 % liegt Flammersfeld auf Platz 264 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 88 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Flammersfeld den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 450 % auf 590 % gestiegen (+140 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 550 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Flammersfeld?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Rheinland-Pfalz gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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