Mittelhof

RP
Rheinland-Pfalz Altenkirchen (Westerwald) PLZ 57537 1.040 Einwohner
Grundsteuer A 600 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 600 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +60 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Rheinland-Pfalz: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 07132011

Grundsteuer für Mittelhof berechnen
Auf einen Blick

So steht Mittelhof im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 600 % liegt Mittelhof auf Platz 180 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 89 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Rheinland-Pfalz liegt bei 486 %, Mittelhof liegt 114 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Altenkirchen (Westerwald)

Von den 118 Gemeinden im Kreis Altenkirchen (Westerwald) hat Mittelhof den 20.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 536 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 410 % auf 600 % gestiegen (+190 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 540 %).

Rechenbeispiel für Mittelhof

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Mittelhof 600 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 486 €, also 114 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 360,00 € im Jahr bzw. 90,00 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 600 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 600 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Mittelhof.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Mittelhof

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 360 % 410 % –
2023 (vor der Reform) 540 % 540 % +130 %
2024 (vor der Reform) 540 % 540 % 0 %
2025 600 % 600 % +60 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Altenkirchen (Westerwald)

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Altenkirchen (Westerwald)

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
14 Fürthen 1.241 665 % 2025
15 Seelbach (Westerwald) 282 650 % 2025
16 Selbach (Sieg) 777 650 % 2025
17 Brachbach 2.323 631 % 2025
18 Ölsen 87 610 % 2024
19 Seifen 125 610 % 2025
20 Helmeroth 219 600 % 2025
21 Mittelhof 1.040 600 % 2025
22 Roth 1.540 600 % 2025
23 Birken-Honigsessen 2.519 590 % 2025
24 Flammersfeld 1.415 590 % 2025
25 Horhausen (Westerwald) 2.148 590 % 2025
26 Scheuerfeld 2.111 590 % 2024
27 Wallmenroth 1.191 590 % 2024
28 Betzdorf 10.367 585 % 2024

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (118 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Mittelhof

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Mittelhof?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Mittelhof bei 600 %, für die Grundsteuer A bei 600 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Mittelhof hoch?

Mit 600 % liegt Mittelhof auf Platz 180 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 89 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Mittelhof den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 410 % auf 600 % gestiegen (+190 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 540 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Mittelhof?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Rheinland-Pfalz gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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