Niederfischbach

RP
Rheinland-Pfalz Altenkirchen (Westerwald) PLZ 57572 4.159 Einwohner
Grundsteuer A 345 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 712 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +202 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Rheinland-Pfalz: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 07132076

Grundsteuer für Niederfischbach berechnen
Auf einen Blick

So steht Niederfischbach im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 712 % liegt Niederfischbach auf Platz 43 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 98 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Rheinland-Pfalz liegt bei 486 %, Niederfischbach liegt 226 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Altenkirchen (Westerwald)

Von den 118 Gemeinden im Kreis Altenkirchen (Westerwald) hat Niederfischbach den 10.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 536 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 400 % auf 712 % gestiegen (+312 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 510 %).

Rechenbeispiel für Niederfischbach

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Niederfischbach 712 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 486 €, also 226 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 427,20 € im Jahr bzw. 106,80 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 712 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 712 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Niederfischbach.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Niederfischbach

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 380 % 400 % –
2023 (vor der Reform) 510 % 510 % +110 %
2024 (vor der Reform) 510 % 510 % 0 %
2025 345 % 712 % +202 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Altenkirchen (Westerwald)

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Altenkirchen (Westerwald)

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
3 Altenkirchen (Westerwald) 6.797 890 % 2025
4 Hamm (Sieg) 3.899 800 % 2025
5 Katzwinkel (Sieg) 1.769 795 % 2025
6 Kirchen (Sieg) 8.199 789 % 2025
7 Mudersbach 5.913 770 % 2025
8 Almersbach 396 750 % 2025
9 Niedersteinebach 204 720 % 2025
10 Niederfischbach 4.159 712 % 2025
11 Friesenhagen 1.590 684 % 2025
12 Eulenberg 51 680 % 2025
13 Neitersen 1.115 680 % 2025
14 Fürthen 1.241 665 % 2025
15 Seelbach (Westerwald) 282 650 % 2025
16 Selbach (Sieg) 777 650 % 2025
17 Brachbach 2.323 631 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (118 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Niederfischbach

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Niederfischbach?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Niederfischbach bei 712 %, für die Grundsteuer A bei 345 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Niederfischbach hoch?

Mit 712 % liegt Niederfischbach auf Platz 43 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 98 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Niederfischbach den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 400 % auf 712 % gestiegen (+312 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 510 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Niederfischbach?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Rheinland-Pfalz gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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