Grundsteuer-Hebesatz Wermelskirchen
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Wermelskirchen (Rheinisch-Bergischer Kreis) in Nordrhein-Westfalen.
Wermelskirchen
NWBerechnungsmodell in Nordrhein-Westfalen: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2026 | Quelle: Bund der Steuerzahler NRW und Beschlüsse der Städte, 2026 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 05378032
Hinweis: Bei differenzierten Hebesätzen ist der Satz für Wohngrundstücke angegeben. Viele NRW-Städte haben ihre Hebesätze 2026 rückwirkend geändert, teils erst im Sommer beschlossen — maßgeblich ist immer Ihr aktueller Bescheid.
So steht Wermelskirchen im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 920 % liegt Wermelskirchen auf Platz 45 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 88 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen liegt bei 711 %, Wermelskirchen liegt 209 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Rheinisch-Bergischer Kreis
Von den 8 Gemeinden im Kreis Rheinisch-Bergischer Kreis hat Wermelskirchen den 3.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 761 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 600 % auf 920 % gestiegen (+320 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2026 (vorher 725 %).
Rechenbeispiel für Wermelskirchen
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Wermelskirchen 920 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 711 €, also 209 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 552,00 € im Jahr bzw. 138,00 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 920 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 920 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Wermelskirchen.
Hebesatz-Entwicklung in Wermelskirchen
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 295 % | 600 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 315 % | 670 % | +70 % |
| 2024 (vor der Reform) | 315 % | 670 % | 0 % |
| 2025 | 359 % | 725 % | +55 % |
| 2026 | – | 920 % | +195 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Rheinisch-Bergischer Kreis
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Overath | 26.707 | 1100 % | 2026 |
| 2 | Odenthal | 15.728 | 930 % | 2026 |
| 3 | Wermelskirchen | 34.254 | 920 % | 2026 |
| 4 | Kürten | 19.915 | 720 % | 2026 |
| 5 | Rösrath | 28.688 | 690 % | 2025 |
| 6 | Leichlingen (Rhld.) | 28.205 | 625 % | 2025 |
| 7 | Bergisch Gladbach | 111.174 | 598 % | 2026 |
| 8 | Burscheid | 19.104 | 505 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (8 Gemeinden).
Grundsteuer in Wermelskirchen
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Wermelskirchen?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Wermelskirchen bei 920 %, für die Grundsteuer A bei 359 % (Stand 2026).
Ist der Hebesatz in Wermelskirchen hoch?
Mit 920 % liegt Wermelskirchen auf Platz 45 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 88 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Wermelskirchen den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 600 % auf 920 % gestiegen (+320 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2026 (vorher 725 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Wermelskirchen?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Nordrhein-Westfalen gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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