Grundsteuer-Hebesatz Leichlingen (Rhld.)
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Leichlingen (Rhld.) (Rheinisch-Bergischer Kreis) in Nordrhein-Westfalen.
Leichlingen (Rhld.)
NWBerechnungsmodell in Nordrhein-Westfalen: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Regionaldatenbank bzw. Bund der Steuerzahler NRW (differenzierte Sätze), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 05378016
Hinweis: Bei differenzierten Hebesätzen ist der Satz für Wohngrundstücke angegeben. Viele NRW-Städte haben ihre Hebesätze 2026 rückwirkend geändert, teils erst im Sommer beschlossen — maßgeblich ist immer Ihr aktueller Bescheid.
So steht Leichlingen (Rhld.) im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 625 % liegt Leichlingen (Rhld.) auf Platz 282 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 29 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen liegt bei 711 %, Leichlingen (Rhld.) liegt 86 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Rheinisch-Bergischer Kreis
Von den 8 Gemeinden im Kreis Rheinisch-Bergischer Kreis hat Leichlingen (Rhld.) den 6.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 761 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 550 % auf 625 % gestiegen (+75 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 750 %).
Rechenbeispiel für Leichlingen (Rhld.)
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Leichlingen (Rhld.) 625 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 711 €, also 86 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 375,00 € im Jahr bzw. 93,75 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 625 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 625 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Leichlingen (Rhld.).
Hebesatz-Entwicklung in Leichlingen (Rhld.)
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 230 % | 550 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 230 % | 550 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 230 % | 750 % | +200 % |
| 2025 | 445 % | 625 % | -125 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Rheinisch-Bergischer Kreis
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Overath | 26.707 | 1100 % | 2026 |
| 2 | Odenthal | 15.728 | 930 % | 2026 |
| 3 | Wermelskirchen | 34.254 | 920 % | 2026 |
| 4 | Kürten | 19.915 | 720 % | 2026 |
| 5 | Rösrath | 28.688 | 690 % | 2025 |
| 6 | Leichlingen (Rhld.) | 28.205 | 625 % | 2025 |
| 7 | Bergisch Gladbach | 111.174 | 598 % | 2026 |
| 8 | Burscheid | 19.104 | 505 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (8 Gemeinden).
Grundsteuer in Leichlingen (Rhld.)
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Leichlingen (Rhld.)?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Leichlingen (Rhld.) bei 625 %, für die Grundsteuer A bei 445 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Leichlingen (Rhld.) hoch?
Mit 625 % liegt Leichlingen (Rhld.) auf Platz 282 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 29 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Leichlingen (Rhld.) den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 550 % auf 625 % gestiegen (+75 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 750 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Leichlingen (Rhld.)?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Nordrhein-Westfalen gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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