Grundsteuer-Hebesatz Bergisch Gladbach
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Bergisch Gladbach (Rheinisch-Bergischer Kreis) in Nordrhein-Westfalen.
Bergisch Gladbach
NWBerechnungsmodell in Nordrhein-Westfalen: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2026 | Quelle: Bund der Steuerzahler NRW und Beschlüsse der Städte, 2026 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 05378004
Hinweis: Bei differenzierten Hebesätzen ist der Satz für Wohngrundstücke angegeben. Viele NRW-Städte haben ihre Hebesätze 2026 rückwirkend geändert, teils erst im Sommer beschlossen — maßgeblich ist immer Ihr aktueller Bescheid.
So steht Bergisch Gladbach im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 598 % liegt Bergisch Gladbach auf Platz 305 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 23 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen liegt bei 711 %, Bergisch Gladbach liegt 113 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Rheinisch-Bergischer Kreis
Von den 8 Gemeinden im Kreis Rheinisch-Bergischer Kreis hat Bergisch Gladbach den 7.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 761 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 731 % auf 598 % gesunken (-133 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 731 %).
Rechenbeispiel für Bergisch Gladbach
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Bergisch Gladbach 598 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 711 €, also 113 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 358,80 € im Jahr bzw. 89,70 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 598 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 598 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Bergisch Gladbach.
Hebesatz-Entwicklung in Bergisch Gladbach
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 297 % | 731 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 297 % | 731 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 297 % | 731 % | 0 % |
| 2025 | 303 % | 598 % | -133 % |
| 2026 | – | 598 % | 0 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Rheinisch-Bergischer Kreis
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Overath | 26.707 | 1100 % | 2026 |
| 2 | Odenthal | 15.728 | 930 % | 2026 |
| 3 | Wermelskirchen | 34.254 | 920 % | 2026 |
| 4 | Kürten | 19.915 | 720 % | 2026 |
| 5 | Rösrath | 28.688 | 690 % | 2025 |
| 6 | Leichlingen (Rhld.) | 28.205 | 625 % | 2025 |
| 7 | Bergisch Gladbach | 111.174 | 598 % | 2026 |
| 8 | Burscheid | 19.104 | 505 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (8 Gemeinden).
Grundsteuer in Bergisch Gladbach
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Bergisch Gladbach?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Bergisch Gladbach bei 598 %, für die Grundsteuer A bei 303 % (Stand 2026).
Ist der Hebesatz in Bergisch Gladbach hoch?
Mit 598 % liegt Bergisch Gladbach auf Platz 305 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 23 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Bergisch Gladbach den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 731 % auf 598 % gesunken (-133 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 731 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Bergisch Gladbach?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Nordrhein-Westfalen gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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