Bergisch Gladbach

NW
Nordrhein-Westfalen Rheinisch-Bergischer Kreis PLZ 51427 111.174 Einwohner
Grundsteuer A 303 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 598 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) 0 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Nordrhein-Westfalen: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2026  |  Quelle: Bund der Steuerzahler NRW und Beschlüsse der Städte, 2026  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 05378004

Hinweis: Bei differenzierten Hebesätzen ist der Satz für Wohngrundstücke angegeben. Viele NRW-Städte haben ihre Hebesätze 2026 rückwirkend geändert, teils erst im Sommer beschlossen — maßgeblich ist immer Ihr aktueller Bescheid.

Grundsteuer für Bergisch Gladbach berechnen
Auf einen Blick

So steht Bergisch Gladbach im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 598 % liegt Bergisch Gladbach auf Platz 305 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 23 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen liegt bei 711 %, Bergisch Gladbach liegt 113 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Rheinisch-Bergischer Kreis

Von den 8 Gemeinden im Kreis Rheinisch-Bergischer Kreis hat Bergisch Gladbach den 7.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 761 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 731 % auf 598 % gesunken (-133 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 731 %).

Rechenbeispiel für Bergisch Gladbach

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Bergisch Gladbach 598 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 711 €, also 113 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 358,80 € im Jahr bzw. 89,70 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 598 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 598 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Bergisch Gladbach.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Bergisch Gladbach

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 297 % 731 % –
2023 (vor der Reform) 297 % 731 % 0 %
2024 (vor der Reform) 297 % 731 % 0 %
2025 303 % 598 % -133 %
2026 – 598 % 0 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Rheinisch-Bergischer Kreis

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Rheinisch-Bergischer Kreis

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Overath 26.707 1100 % 2026
2 Odenthal 15.728 930 % 2026
3 Wermelskirchen 34.254 920 % 2026
4 Kürten 19.915 720 % 2026
5 Rösrath 28.688 690 % 2025
6 Leichlingen (Rhld.) 28.205 625 % 2025
7 Bergisch Gladbach 111.174 598 % 2026
8 Burscheid 19.104 505 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (8 Gemeinden).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Bergisch Gladbach

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Bergisch Gladbach?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Bergisch Gladbach bei 598 %, für die Grundsteuer A bei 303 % (Stand 2026).

Ist der Hebesatz in Bergisch Gladbach hoch?

Mit 598 % liegt Bergisch Gladbach auf Platz 305 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 23 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Bergisch Gladbach den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 731 % auf 598 % gesunken (-133 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 731 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Bergisch Gladbach?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Nordrhein-Westfalen gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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