Waldfeucht

NW
Nordrhein-Westfalen Heinsberg PLZ 52525 9.235 Einwohner
Grundsteuer A 501 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 800 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +224 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Nordrhein-Westfalen: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2026  |  Quelle: Bund der Steuerzahler NRW und Beschlüsse der Städte, 2026  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 05370032

Hinweis: Bei differenzierten Hebesätzen ist der Satz für Wohngrundstücke angegeben. Viele NRW-Städte haben ihre Hebesätze 2026 rückwirkend geändert, teils erst im Sommer beschlossen — maßgeblich ist immer Ihr aktueller Bescheid.

Grundsteuer für Waldfeucht berechnen
Auf einen Blick

So steht Waldfeucht im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 800 % liegt Waldfeucht auf Platz 98 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 74 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen liegt bei 711 %, Waldfeucht liegt 89 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Heinsberg

Von den 10 Gemeinden im Kreis Heinsberg hat Waldfeucht den höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 625 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 520 % auf 800 % gestiegen (+280 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2026 (vorher 576 %).

Rechenbeispiel für Waldfeucht

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Waldfeucht 800 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 711 €, also 89 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 480,00 € im Jahr bzw. 120,00 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 800 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 800 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Waldfeucht.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Waldfeucht

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 280 % 520 % –
2023 (vor der Reform) 280 % 520 % 0 %
2024 (vor der Reform) 280 % 520 % 0 %
2025 501 % 576 % +56 %
2026 – 800 % +224 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Heinsberg

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Heinsberg

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Waldfeucht 9.235 800 % 2026
2 Selfkant 10.771 713 % 2025
3 Übach-Palenberg 24.144 666 % 2025
4 Geilenkirchen 28.605 640 % 2025
5 Hückelhoven 41.148 605 % 2026
6 Wegberg 28.001 596 % 2025
7 Erkelenz 45.239 595 % 2026
8 Gangelt 13.561 571 % 2026
9 Wassenberg 19.687 569 % 2026
10 Heinsberg (Rhld.) 43.116 490 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (10 Gemeinden).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Waldfeucht

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Waldfeucht?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Waldfeucht bei 800 %, für die Grundsteuer A bei 501 % (Stand 2026).

Ist der Hebesatz in Waldfeucht hoch?

Mit 800 % liegt Waldfeucht auf Platz 98 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 74 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Waldfeucht den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 520 % auf 800 % gestiegen (+280 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2026 (vorher 576 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Waldfeucht?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Nordrhein-Westfalen gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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