Hückelhoven

NW
Nordrhein-Westfalen Heinsberg PLZ 41836 41.148 Einwohner
Grundsteuer A 352 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 605 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +58 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Nordrhein-Westfalen: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2026  |  Quelle: Bund der Steuerzahler NRW und Beschlüsse der Städte, 2026  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 05370020

Hinweis: Bei differenzierten Hebesätzen ist der Satz für Wohngrundstücke angegeben. Viele NRW-Städte haben ihre Hebesätze 2026 rückwirkend geändert, teils erst im Sommer beschlossen — maßgeblich ist immer Ihr aktueller Bescheid.

Grundsteuer für Hückelhoven berechnen
Auf einen Blick

So steht Hückelhoven im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 605 % liegt Hückelhoven auf Platz 296 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 25 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen liegt bei 711 %, Hückelhoven liegt 106 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Heinsberg

Von den 10 Gemeinden im Kreis Heinsberg hat Hückelhoven den 5.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 625 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 429 % auf 605 % gestiegen (+176 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2026 (vorher 547 %).

Rechenbeispiel für Hückelhoven

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Hückelhoven 605 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 711 €, also 106 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 363,00 € im Jahr bzw. 90,75 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 605 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 605 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Hückelhoven.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Hückelhoven

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 220 % 429 % –
2023 (vor der Reform) 254 % 493 % +64 %
2024 (vor der Reform) 254 % 493 % 0 %
2025 352 % 547 % +54 %
2026 – 605 % +58 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Heinsberg

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Heinsberg

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Waldfeucht 9.235 800 % 2026
2 Selfkant 10.771 713 % 2025
3 Übach-Palenberg 24.144 666 % 2025
4 Geilenkirchen 28.605 640 % 2025
5 Hückelhoven 41.148 605 % 2026
6 Wegberg 28.001 596 % 2025
7 Erkelenz 45.239 595 % 2026
8 Gangelt 13.561 571 % 2026
9 Wassenberg 19.687 569 % 2026
10 Heinsberg (Rhld.) 43.116 490 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (10 Gemeinden).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Hückelhoven

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Hückelhoven?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Hückelhoven bei 605 %, für die Grundsteuer A bei 352 % (Stand 2026).

Ist der Hebesatz in Hückelhoven hoch?

Mit 605 % liegt Hückelhoven auf Platz 296 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 25 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Hückelhoven den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 429 % auf 605 % gestiegen (+176 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2026 (vorher 547 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Hückelhoven?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Nordrhein-Westfalen gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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