Grundsteuer-Hebesatz Übach-Palenberg
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Übach-Palenberg (Heinsberg) in Nordrhein-Westfalen.
Übach-Palenberg
NWBerechnungsmodell in Nordrhein-Westfalen: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Regionaldatenbank bzw. Bund der Steuerzahler NRW (differenzierte Sätze), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 05370028
Hinweis: Bei differenzierten Hebesätzen ist der Satz für Wohngrundstücke angegeben. Viele NRW-Städte haben ihre Hebesätze 2026 rückwirkend geändert, teils erst im Sommer beschlossen — maßgeblich ist immer Ihr aktueller Bescheid.
So steht Übach-Palenberg im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 666 % liegt Übach-Palenberg auf Platz 221 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 44 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen liegt bei 711 %, Übach-Palenberg liegt 45 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Heinsberg
Von den 10 Gemeinden im Kreis Heinsberg hat Übach-Palenberg den 3.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 625 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 680 % auf 666 % gesunken (-14 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 680 %).
Rechenbeispiel für Übach-Palenberg
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Übach-Palenberg 666 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 711 €, also 45 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 399,60 € im Jahr bzw. 99,90 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 666 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 666 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Übach-Palenberg.
Hebesatz-Entwicklung in Übach-Palenberg
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 300 % | 680 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 300 % | 680 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 300 % | 680 % | 0 % |
| 2025 | 571 % | 666 % | -14 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Heinsberg
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Waldfeucht | 9.235 | 800 % | 2026 |
| 2 | Selfkant | 10.771 | 713 % | 2025 |
| 3 | Übach-Palenberg | 24.144 | 666 % | 2025 |
| 4 | Geilenkirchen | 28.605 | 640 % | 2025 |
| 5 | Hückelhoven | 41.148 | 605 % | 2026 |
| 6 | Wegberg | 28.001 | 596 % | 2025 |
| 7 | Erkelenz | 45.239 | 595 % | 2026 |
| 8 | Gangelt | 13.561 | 571 % | 2026 |
| 9 | Wassenberg | 19.687 | 569 % | 2026 |
| 10 | Heinsberg (Rhld.) | 43.116 | 490 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (10 Gemeinden).
Grundsteuer in Übach-Palenberg
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Übach-Palenberg?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Übach-Palenberg bei 666 %, für die Grundsteuer A bei 571 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Übach-Palenberg hoch?
Mit 666 % liegt Übach-Palenberg auf Platz 221 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 44 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Übach-Palenberg den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 680 % auf 666 % gesunken (-14 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 680 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Übach-Palenberg?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Nordrhein-Westfalen gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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