Heinsberg (Rhld.)

NW
Nordrhein-Westfalen Heinsberg PLZ 52525 43.116 Einwohner
Grundsteuer A 559 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 490 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -10 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Nordrhein-Westfalen: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Regionaldatenbank bzw. Bund der Steuerzahler NRW (differenzierte Sätze), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 05370016

Hinweis: Bei differenzierten Hebesätzen ist der Satz für Wohngrundstücke angegeben. Viele NRW-Städte haben ihre Hebesätze 2026 rückwirkend geändert, teils erst im Sommer beschlossen — maßgeblich ist immer Ihr aktueller Bescheid.

Grundsteuer für Heinsberg (Rhld.) berechnen
Auf einen Blick

So steht Heinsberg (Rhld.) im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 490 % liegt Heinsberg (Rhld.) auf Platz 373 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 5 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen liegt bei 711 %, Heinsberg (Rhld.) liegt 221 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Heinsberg

Von den 10 Gemeinden im Kreis Heinsberg hat Heinsberg (Rhld.) den 10.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 625 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 500 % auf 490 % gesunken (-10 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 500 %).

Rechenbeispiel für Heinsberg (Rhld.)

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Heinsberg (Rhld.) 490 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 711 €, also 221 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 294,00 € im Jahr bzw. 73,50 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 490 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 490 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Heinsberg (Rhld.).

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Heinsberg (Rhld.)

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 320 % 500 % –
2023 (vor der Reform) 320 % 500 % 0 %
2024 (vor der Reform) 320 % 500 % 0 %
2025 559 % 490 % -10 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Heinsberg

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Heinsberg

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Waldfeucht 9.235 800 % 2026
2 Selfkant 10.771 713 % 2025
3 Übach-Palenberg 24.144 666 % 2025
4 Geilenkirchen 28.605 640 % 2025
5 Hückelhoven 41.148 605 % 2026
6 Wegberg 28.001 596 % 2025
7 Erkelenz 45.239 595 % 2026
8 Gangelt 13.561 571 % 2026
9 Wassenberg 19.687 569 % 2026
10 Heinsberg (Rhld.) 43.116 490 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (10 Gemeinden).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Heinsberg (Rhld.)

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Heinsberg (Rhld.)?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Heinsberg (Rhld.) bei 490 %, für die Grundsteuer A bei 559 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Heinsberg (Rhld.) hoch?

Mit 490 % liegt Heinsberg (Rhld.) auf Platz 373 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 5 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Heinsberg (Rhld.) den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 500 % auf 490 % gesunken (-10 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 500 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Heinsberg (Rhld.)?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Nordrhein-Westfalen gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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