Grundsteuer-Hebesatz Heinsberg (Rhld.)
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Heinsberg (Rhld.) (Heinsberg) in Nordrhein-Westfalen.
Heinsberg (Rhld.)
NWBerechnungsmodell in Nordrhein-Westfalen: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Regionaldatenbank bzw. Bund der Steuerzahler NRW (differenzierte Sätze), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 05370016
Hinweis: Bei differenzierten Hebesätzen ist der Satz für Wohngrundstücke angegeben. Viele NRW-Städte haben ihre Hebesätze 2026 rückwirkend geändert, teils erst im Sommer beschlossen — maßgeblich ist immer Ihr aktueller Bescheid.
So steht Heinsberg (Rhld.) im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 490 % liegt Heinsberg (Rhld.) auf Platz 373 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 5 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen liegt bei 711 %, Heinsberg (Rhld.) liegt 221 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Heinsberg
Von den 10 Gemeinden im Kreis Heinsberg hat Heinsberg (Rhld.) den 10.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 625 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 500 % auf 490 % gesunken (-10 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 500 %).
Rechenbeispiel für Heinsberg (Rhld.)
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Heinsberg (Rhld.) 490 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 711 €, also 221 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 294,00 € im Jahr bzw. 73,50 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 490 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 490 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Heinsberg (Rhld.).
Hebesatz-Entwicklung in Heinsberg (Rhld.)
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 320 % | 500 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 320 % | 500 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 320 % | 500 % | 0 % |
| 2025 | 559 % | 490 % | -10 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Heinsberg
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Waldfeucht | 9.235 | 800 % | 2026 |
| 2 | Selfkant | 10.771 | 713 % | 2025 |
| 3 | Übach-Palenberg | 24.144 | 666 % | 2025 |
| 4 | Geilenkirchen | 28.605 | 640 % | 2025 |
| 5 | Hückelhoven | 41.148 | 605 % | 2026 |
| 6 | Wegberg | 28.001 | 596 % | 2025 |
| 7 | Erkelenz | 45.239 | 595 % | 2026 |
| 8 | Gangelt | 13.561 | 571 % | 2026 |
| 9 | Wassenberg | 19.687 | 569 % | 2026 |
| 10 | Heinsberg (Rhld.) | 43.116 | 490 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (10 Gemeinden).
Grundsteuer in Heinsberg (Rhld.)
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Heinsberg (Rhld.)?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Heinsberg (Rhld.) bei 490 %, für die Grundsteuer A bei 559 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Heinsberg (Rhld.) hoch?
Mit 490 % liegt Heinsberg (Rhld.) auf Platz 373 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 5 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Heinsberg (Rhld.) den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 500 % auf 490 % gesunken (-10 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 500 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Heinsberg (Rhld.)?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Nordrhein-Westfalen gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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