Grundsteuer-Hebesatz Vreden
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Vreden (Borken) in Nordrhein-Westfalen.
Vreden
NWBerechnungsmodell in Nordrhein-Westfalen: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Regionaldatenbank bzw. Bund der Steuerzahler NRW (differenzierte Sätze), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 05554068
Hinweis: Bei differenzierten Hebesätzen ist der Satz für Wohngrundstücke angegeben. Viele NRW-Städte haben ihre Hebesätze 2026 rückwirkend geändert, teils erst im Sommer beschlossen — maßgeblich ist immer Ihr aktueller Bescheid.
So steht Vreden im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 547 % liegt Vreden auf Platz 346 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 13 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen liegt bei 711 %, Vreden liegt 164 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Borken
Von den 17 Gemeinden im Kreis Borken hat Vreden den 12.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 570 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 479 % auf 547 % gestiegen (+68 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 501 %).
Rechenbeispiel für Vreden
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Vreden 547 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 711 €, also 164 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 328,20 € im Jahr bzw. 82,05 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 547 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 547 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Vreden.
Hebesatz-Entwicklung in Vreden
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 247 % | 479 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 254 % | 493 % | +14 % |
| 2024 (vor der Reform) | 259 % | 501 % | +8 % |
| 2025 | 279 % | 547 % | +46 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Borken
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 3 | Borken | 43.170 | 660 % | 2026 |
| 4 | Ahaus | 40.183 | 639 % | 2026 |
| 5 | Isselburg | 11.215 | 630 % | 2025 |
| 6 | Bocholt | 73.048 | 613 % | 2025 |
| 7 | Heiden | 8.777 | 600 % | 2026 |
| 8 | Raesfeld | 11.627 | 600 % | 2026 |
| 9 | Gescher | 17.221 | 588 % | 2025 |
| 10 | Südlohn | 9.861 | 584 % | 2025 |
| 11 | Heek | 8.715 | 548 % | 2026 |
| 12 | Vreden | 23.083 | 547 % | 2025 |
| 13 | Stadtlohn | 20.856 | 511 % | 2025 |
| 14 | Legden | 7.532 | 505 % | 2025 |
| 15 | Gronau (Westf.) | 50.349 | 453 % | 2025 |
| 16 | Reken | 14.937 | 443 % | 2026 |
| 17 | Schöppingen | 6.746 | 413 % | 2026 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (17 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Vreden
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Vreden?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Vreden bei 547 %, für die Grundsteuer A bei 279 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Vreden hoch?
Mit 547 % liegt Vreden auf Platz 346 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 13 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Vreden den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 479 % auf 547 % gestiegen (+68 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 501 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Vreden?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Nordrhein-Westfalen gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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