Bocholt

NW
Nordrhein-Westfalen Borken PLZ 46395 73.048 Einwohner
Grundsteuer A 461 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 613 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -17 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Nordrhein-Westfalen: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Regionaldatenbank bzw. Bund der Steuerzahler NRW (differenzierte Sätze), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 05554008

Hinweis: Bei differenzierten Hebesätzen ist der Satz für Wohngrundstücke angegeben. Viele NRW-Städte haben ihre Hebesätze 2026 rückwirkend geändert, teils erst im Sommer beschlossen — maßgeblich ist immer Ihr aktueller Bescheid.

Grundsteuer für Bocholt berechnen
Auf einen Blick

So steht Bocholt im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 613 % liegt Bocholt auf Platz 290 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 27 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen liegt bei 711 %, Bocholt liegt 98 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Borken

Von den 17 Gemeinden im Kreis Borken hat Bocholt den 6.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 570 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 630 % auf 613 % gesunken (-17 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 630 %).

Rechenbeispiel für Bocholt

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Bocholt 613 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 711 €, also 98 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 367,80 € im Jahr bzw. 91,95 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 613 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 613 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Bocholt.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Bocholt

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 404 % 630 % –
2023 (vor der Reform) 404 % 630 % 0 %
2024 (vor der Reform) 404 % 630 % 0 %
2025 461 % 613 % -17 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Borken

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Borken

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Velen 12.562 696 % 2025
2 Rhede 19.679 667 % 2026
3 Borken 43.170 660 % 2026
4 Ahaus 40.183 639 % 2026
5 Isselburg 11.215 630 % 2025
6 Bocholt 73.048 613 % 2025
7 Heiden 8.777 600 % 2026
8 Raesfeld 11.627 600 % 2026
9 Gescher 17.221 588 % 2025
10 Südlohn 9.861 584 % 2025
11 Heek 8.715 548 % 2026
12 Vreden 23.083 547 % 2025
13 Stadtlohn 20.856 511 % 2025
14 Legden 7.532 505 % 2025
15 Gronau (Westf.) 50.349 453 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (17 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Bocholt

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Bocholt?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Bocholt bei 613 %, für die Grundsteuer A bei 461 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Bocholt hoch?

Mit 613 % liegt Bocholt auf Platz 290 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 27 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Bocholt den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 630 % auf 613 % gesunken (-17 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 630 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Bocholt?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Nordrhein-Westfalen gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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