Grundsteuer-Hebesatz Rheda-Wiedenbrück
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Rheda-Wiedenbrück (Gütersloh) in Nordrhein-Westfalen.
Rheda-Wiedenbrück
NWBerechnungsmodell in Nordrhein-Westfalen: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Regionaldatenbank bzw. Bund der Steuerzahler NRW (differenzierte Sätze), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 05754028
Hinweis: Bei differenzierten Hebesätzen ist der Satz für Wohngrundstücke angegeben. Viele NRW-Städte haben ihre Hebesätze 2026 rückwirkend geändert, teils erst im Sommer beschlossen — maßgeblich ist immer Ihr aktueller Bescheid.
So steht Rheda-Wiedenbrück im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 647 % liegt Rheda-Wiedenbrück auf Platz 250 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 37 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen liegt bei 711 %, Rheda-Wiedenbrück liegt 64 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Gütersloh
Von den 13 Gemeinden im Kreis Gütersloh hat Rheda-Wiedenbrück den 6.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 556 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 423 % auf 647 % gestiegen (+224 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 501 %).
Rechenbeispiel für Rheda-Wiedenbrück
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Rheda-Wiedenbrück 647 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 711 €, also 64 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 388,20 € im Jahr bzw. 97,05 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 647 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 647 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Rheda-Wiedenbrück.
Hebesatz-Entwicklung in Rheda-Wiedenbrück
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 192 % | 423 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 192 % | 423 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 259 % | 501 % | +78 % |
| 2025 | 267 % | 647 % | +146 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Gütersloh
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Gütersloh | 99.854 | 703 % | 2025 |
| 2 | Versmold | 21.343 | 684 % | 2026 |
| 3 | Borgholzhausen | 8.784 | 672 % | 2026 |
| 4 | Langenberg | 8.363 | 665 % | 2025 |
| 5 | Steinhagen | 20.251 | 650 % | 2025 |
| 6 | Rheda-Wiedenbrück | 47.935 | 647 % | 2025 |
| 7 | Werther (Westf.) | 11.001 | 639 % | 2026 |
| 8 | Rietberg | 29.858 | 630 % | 2026 |
| 9 | Herzebrock-Clarholz | 16.337 | 550 % | 2025 |
| 10 | Halle (Westf.) | 21.366 | 520 % | 2025 |
| 11 | Harsewinkel | 25.480 | 345 % | 2025 |
| 12 | Schloß Holte-Stukenbrock | 26.297 | 310 % | 2025 |
| 13 | Verl | 25.574 | 208 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (13 Gemeinden).
Grundsteuer in Rheda-Wiedenbrück
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Rheda-Wiedenbrück?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Rheda-Wiedenbrück bei 647 %, für die Grundsteuer A bei 267 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Rheda-Wiedenbrück hoch?
Mit 647 % liegt Rheda-Wiedenbrück auf Platz 250 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 37 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Rheda-Wiedenbrück den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 423 % auf 647 % gestiegen (+224 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 501 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Rheda-Wiedenbrück?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Nordrhein-Westfalen gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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