Grundsteuer-Hebesatz Halle (Westf.)
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Halle (Westf.) (Gütersloh) in Nordrhein-Westfalen.
Halle (Westf.)
NWBerechnungsmodell in Nordrhein-Westfalen: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Regionaldatenbank bzw. Bund der Steuerzahler NRW (differenzierte Sätze), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 05754012
Hinweis: Bei differenzierten Hebesätzen ist der Satz für Wohngrundstücke angegeben. Viele NRW-Städte haben ihre Hebesätze 2026 rückwirkend geändert, teils erst im Sommer beschlossen — maßgeblich ist immer Ihr aktueller Bescheid.
So steht Halle (Westf.) im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 520 % liegt Halle (Westf.) auf Platz 359 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 9 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen liegt bei 711 %, Halle (Westf.) liegt 191 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Gütersloh
Von den 13 Gemeinden im Kreis Gütersloh hat Halle (Westf.) den 10.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 556 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 381 % auf 520 % gestiegen (+139 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 493 %).
Rechenbeispiel für Halle (Westf.)
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Halle (Westf.) 520 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 711 €, also 191 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 312,00 € im Jahr bzw. 78,00 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 520 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 520 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Halle (Westf.).
Hebesatz-Entwicklung in Halle (Westf.)
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 192 % | 381 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 223 % | 437 % | +56 % |
| 2024 (vor der Reform) | 259 % | 493 % | +56 % |
| 2025 | – | 520 % | +27 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Gütersloh
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Gütersloh | 99.854 | 703 % | 2025 |
| 2 | Versmold | 21.343 | 684 % | 2026 |
| 3 | Borgholzhausen | 8.784 | 672 % | 2026 |
| 4 | Langenberg | 8.363 | 665 % | 2025 |
| 5 | Steinhagen | 20.251 | 650 % | 2025 |
| 6 | Rheda-Wiedenbrück | 47.935 | 647 % | 2025 |
| 7 | Werther (Westf.) | 11.001 | 639 % | 2026 |
| 8 | Rietberg | 29.858 | 630 % | 2026 |
| 9 | Herzebrock-Clarholz | 16.337 | 550 % | 2025 |
| 10 | Halle (Westf.) | 21.366 | 520 % | 2025 |
| 11 | Harsewinkel | 25.480 | 345 % | 2025 |
| 12 | Schloß Holte-Stukenbrock | 26.297 | 310 % | 2025 |
| 13 | Verl | 25.574 | 208 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (13 Gemeinden).
Grundsteuer in Halle (Westf.)
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Halle (Westf.)?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Halle (Westf.) bei 520 %, für die Grundsteuer A bei 259 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Halle (Westf.) hoch?
Mit 520 % liegt Halle (Westf.) auf Platz 359 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 9 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Halle (Westf.) den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 381 % auf 520 % gestiegen (+139 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 493 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Halle (Westf.)?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Nordrhein-Westfalen gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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