Grefrath

NW
Nordrhein-Westfalen Viersen PLZ 47929 15.050 Einwohner
Grundsteuer A 554 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 625 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +5 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Nordrhein-Westfalen: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2026  |  Quelle: Bund der Steuerzahler NRW und Beschlüsse der Städte, 2026  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 05166008

Hinweis: Bei differenzierten Hebesätzen ist der Satz für Wohngrundstücke angegeben. Viele NRW-Städte haben ihre Hebesätze 2026 rückwirkend geändert, teils erst im Sommer beschlossen — maßgeblich ist immer Ihr aktueller Bescheid.

Grundsteuer für Grefrath berechnen
Auf einen Blick

So steht Grefrath im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 625 % liegt Grefrath auf Platz 282 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 29 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen liegt bei 711 %, Grefrath liegt 86 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Viersen

Von den 9 Gemeinden im Kreis Viersen hat Grefrath den höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 566 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 490 % auf 625 % gestiegen (+135 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2026 (vorher 620 %).

Rechenbeispiel für Grefrath

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Grefrath 625 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 711 €, also 86 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 375,00 € im Jahr bzw. 93,75 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 625 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 625 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Grefrath.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Grefrath

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 280 % 490 % –
2023 (vor der Reform) 280 % 490 % 0 %
2024 (vor der Reform) 315 % 525 % +35 %
2025 554 % 620 % +95 %
2026 – 625 % +5 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Viersen

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Viersen

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Grefrath 15.050 625 % 2026
2 Kempen 33.897 616 % 2026
3 Schwalmtal 18.833 582 % 2025
4 Nettetal 41.711 578 % 2025
5 Tönisvorst 29.296 577 % 2025
6 Brüggen 16.204 572 % 2026
7 Willich 49.374 556 % 2025
8 Niederkrüchten 14.601 505 % 2025
9 Viersen 78.227 484 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (9 Gemeinden).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Grefrath

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Grefrath?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Grefrath bei 625 %, für die Grundsteuer A bei 554 % (Stand 2026).

Ist der Hebesatz in Grefrath hoch?

Mit 625 % liegt Grefrath auf Platz 282 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 29 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Grefrath den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 490 % auf 625 % gestiegen (+135 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2026 (vorher 620 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Grefrath?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Nordrhein-Westfalen gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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