Wiedensahl, Flecken

NI
Niedersachsen Schaumburg PLZ 31719 877 Einwohner
Grundsteuer A 260 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 260 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -130 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Niedersachsen: Fläche-Lage-Modell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 03257037

Grundsteuer für Wiedensahl, Flecken berechnen
Auf einen Blick

So steht Wiedensahl, Flecken im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 260 % liegt Wiedensahl, Flecken auf Platz 604 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 34 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Niedersachsen liegt bei 315 %, Wiedensahl, Flecken liegt 55 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Schaumburg

Von den 38 Gemeinden im Kreis Schaumburg hat Wiedensahl, Flecken den 12.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 243 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 390 % auf 260 % gesunken (-130 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 390 %).

Rechenbeispiel für Wiedensahl, Flecken

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Wiedensahl, Flecken 260 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 315 €, also 55 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 156,00 € im Jahr bzw. 39,00 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 260 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Fläche-Lage-Modell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 260 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Wiedensahl, Flecken.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Wiedensahl, Flecken

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 390 % 390 % –
2023 (vor der Reform) 390 % 390 % 0 %
2024 (vor der Reform) 390 % 390 % 0 %
2025 260 % 260 % -130 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Schaumburg

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Schaumburg

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
7 Bad Eilsen 2.537 280 % 2025
8 Haste 2.791 280 % 2025
9 Pohle 831 276 % 2025
10 Obernkirchen 8.907 270 % 2025
11 Apelern 2.403 266 % 2025
12 Lindhorst 4.228 260 % 2025
13 Messenkamp 723 260 % 2025
14 Wiedensahl, Flecken 877 260 % 2025
15 Hülsede 1.016 255 % 2025
16 Hagenburg, Flecken 4.413 245 % 2025
17 Seggebruch 1.674 245 % 2025
18 Nordsehl 654 240 % 2025
19 Helpsen 1.882 230 % 2025
20 Hespe 2.011 230 % 2025
21 Meerbeck 1.824 224 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (38 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Wiedensahl, Flecken

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Wiedensahl, Flecken?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Wiedensahl, Flecken bei 260 %, für die Grundsteuer A bei 260 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Wiedensahl, Flecken hoch?

Mit 260 % liegt Wiedensahl, Flecken auf Platz 604 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 34 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Wiedensahl, Flecken den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 390 % auf 260 % gesunken (-130 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 390 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Wiedensahl, Flecken?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Niedersachsen gilt das Fläche-Lage-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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