Westerwalsede

NI
Niedersachsen Rotenburg (Wümme) PLZ 27386 752 Einwohner
Grundsteuer A 550 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 256 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -184 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Niedersachsen: Fläche-Lage-Modell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 03357054

Grundsteuer für Westerwalsede berechnen
Auf einen Blick

So steht Westerwalsede im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 256 % liegt Westerwalsede auf Platz 629 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 33 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Niedersachsen liegt bei 315 %, Westerwalsede liegt 59 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Rotenburg (Wümme)

Von den 57 Gemeinden im Kreis Rotenburg (Wümme) hat Westerwalsede den 32.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 277 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 385 % auf 256 % gesunken (-129 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 440 %).

Rechenbeispiel für Westerwalsede

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Westerwalsede 256 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 315 €, also 59 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 153,60 € im Jahr bzw. 38,40 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 256 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Fläche-Lage-Modell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 256 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Westerwalsede.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Westerwalsede

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 510 % 385 % –
2023 (vor der Reform) 510 % 385 % 0 %
2024 (vor der Reform) 550 % 440 % +55 %
2025 – 256 % -184 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Rotenburg (Wümme)

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Rotenburg (Wümme)

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
25 Hemsbünde 1.128 296 % 2025
26 Hemslingen 1.461 290 % 2025
27 Brockel 1.352 274 % 2025
28 Gyhum 2.455 270 % 2025
29 Hepstedt 991 266 % 2025
30 Kirchwalsede 1.251 261 % 2025
31 Basdahl 1.496 260 % 2025
32 Westerwalsede 752 256 % 2025
33 Helvesiek 893 250 % 2025
34 Klein Meckelsen 949 243 % 2025
35 Tiste 923 241 % 2025
36 Hamersen 557 238 % 2025
37 Rhade 1.012 233 % 2025
38 Wohnste 817 232 % 2025
39 Kirchtimke 933 229 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (57 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Westerwalsede

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Westerwalsede?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Westerwalsede bei 256 %, für die Grundsteuer A bei 550 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Westerwalsede hoch?

Mit 256 % liegt Westerwalsede auf Platz 629 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 33 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Westerwalsede den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 385 % auf 256 % gesunken (-129 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 440 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Westerwalsede?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Niedersachsen gilt das Fläche-Lage-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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