Westerholt

NI
Niedersachsen Wittmund PLZ 26556 2.618 Einwohner
Grundsteuer A 245 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 260 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -135 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Niedersachsen: Fläche-Lage-Modell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 03462018

Grundsteuer für Westerholt berechnen
Auf einen Blick

So steht Westerholt im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 260 % liegt Westerholt auf Platz 604 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 34 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Niedersachsen liegt bei 315 %, Westerholt liegt 55 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Wittmund

Von den 19 Gemeinden im Kreis Wittmund hat Westerholt den 7.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 265 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 380 % auf 260 % gesunken (-120 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 395 %).

Rechenbeispiel für Westerholt

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Westerholt 260 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 315 €, also 55 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 156,00 € im Jahr bzw. 39,00 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 260 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Fläche-Lage-Modell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 260 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Westerholt.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Westerholt

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 380 % 380 % –
2023 (vor der Reform) 395 % 395 % +15 %
2024 (vor der Reform) 395 % 395 % 0 %
2025 245 % 260 % -135 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Wittmund

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Wittmund

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Spiekeroog 648 550 % 2025
2 Langeoog 1.341 440 % 2024
3 Esens 7.045 335 % 2025
4 Werdum 724 280 % 2025
5 Neuharlingersiel 975 275 % 2025
6 Blomberg 1.842 265 % 2025
7 Schweindorf 732 260 % 2025
8 Westerholt 2.618 260 % 2025
9 Nenndorf 762 245 % 2025
10 Utarp 655 240 % 2025
11 Wittmund 19.951 240 % 2025
12 Neuschoo 1.226 230 % 2025
13 Eversmeer 843 220 % 2025
14 Holtgast 1.780 220 % 2025
15 Friedeburg 10.203 213 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (19 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Westerholt

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Westerholt?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Westerholt bei 260 %, für die Grundsteuer A bei 245 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Westerholt hoch?

Mit 260 % liegt Westerholt auf Platz 604 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 34 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Westerholt den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 380 % auf 260 % gesunken (-120 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 395 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Westerholt?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Niedersachsen gilt das Fläche-Lage-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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