Grundsteuer-Hebesatz Friedeburg
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Friedeburg (Wittmund) in Niedersachsen.
Friedeburg
NIBerechnungsmodell in Niedersachsen: Fläche-Lage-Modell
Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰ | Nichtwohnen: 1,00 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 03462005
So steht Friedeburg im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 213 % liegt Friedeburg auf Platz 776 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 18 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Niedersachsen liegt bei 315 %, Friedeburg liegt 102 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Wittmund
Von den 19 Gemeinden im Kreis Wittmund hat Friedeburg den 15.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 265 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 213 % gesunken (-137 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 380 %).
Rechenbeispiel für Friedeburg
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Friedeburg 213 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 315 €, also 102 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 127,80 € im Jahr bzw. 31,95 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 213 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Fläche-Lage-Modell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 213 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Friedeburg.
Hebesatz-Entwicklung in Friedeburg
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 350 % | 350 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 350 % | 350 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 380 % | 380 % | +30 % |
| 2025 | 340 % | 213 % | -167 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Wittmund
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 5 | Neuharlingersiel | 975 | 275 % | 2025 |
| 6 | Blomberg | 1.842 | 265 % | 2025 |
| 7 | Schweindorf | 732 | 260 % | 2025 |
| 8 | Westerholt | 2.618 | 260 % | 2025 |
| 9 | Nenndorf | 762 | 245 % | 2025 |
| 10 | Utarp | 655 | 240 % | 2025 |
| 11 | Wittmund | 19.951 | 240 % | 2025 |
| 12 | Neuschoo | 1.226 | 230 % | 2025 |
| 13 | Eversmeer | 843 | 220 % | 2025 |
| 14 | Holtgast | 1.780 | 220 % | 2025 |
| 15 | Friedeburg | 10.203 | 213 % | 2025 |
| 16 | Moorweg | 869 | 205 % | 2025 |
| 17 | Ochtersum | 934 | 205 % | 2025 |
| 18 | Stedesdorf | 1.648 | 195 % | 2025 |
| 19 | Dunum | 1.053 | 160 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (19 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Friedeburg
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Friedeburg?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Friedeburg bei 213 %, für die Grundsteuer A bei 340 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Friedeburg hoch?
Mit 213 % liegt Friedeburg auf Platz 776 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 18 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Friedeburg den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 213 % gesunken (-137 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 380 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Friedeburg?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Niedersachsen gilt das Fläche-Lage-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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