Grundsteuer-Hebesatz Vordorf
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Vordorf (Gifhorn) in Niedersachsen.
Vordorf
NIBerechnungsmodell in Niedersachsen: Fläche-Lage-Modell
Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰ | Nichtwohnen: 1,00 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 03151034
So steht Vordorf im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 351 % liegt Vordorf auf Platz 289 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 69 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Niedersachsen liegt bei 315 %, Vordorf liegt 36 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Gifhorn
Von den 41 Gemeinden im Kreis Gifhorn hat Vordorf den 13.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 315 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 420 % auf 351 % gesunken (-69 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 420 %).
Rechenbeispiel für Vordorf
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Vordorf 351 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 315 €, also 36 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 210,60 € im Jahr bzw. 52,65 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 351 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Fläche-Lage-Modell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 351 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Vordorf.
Hebesatz-Entwicklung in Vordorf
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 420 % | 420 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 420 % | 420 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 420 % | 420 % | 0 % |
| 2025 | 551 % | 351 % | -69 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Gifhorn
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 6 | Didderse | 1.287 | 402 % | 2025 |
| 7 | Wasbüttel | 1.843 | 385 % | 2025 |
| 8 | Weyhausen | 2.798 | 370 % | 2025 |
| 9 | Adenbüttel | 1.787 | 369 % | 2025 |
| 10 | Calberlah | 5.251 | 363 % | 2025 |
| 11 | Wahrenholz | 3.739 | 360 % | 2025 |
| 12 | Leiferde | 4.216 | 352 % | 2025 |
| 13 | Vordorf | 3.123 | 351 % | 2025 |
| 14 | Hankensbüttel | 4.344 | 350 % | 2025 |
| 15 | Jembke | 2.097 | 350 % | 2024 |
| 16 | Tappenbeck | 1.594 | 341 % | 2025 |
| 17 | Isenbüttel | 6.037 | 340 % | 2025 |
| 18 | Osloß | 2.195 | 340 % | 2025 |
| 19 | Müden (Aller) | 5.165 | 330 % | 2025 |
| 20 | Ribbesbüttel | 2.104 | 330 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (41 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Vordorf
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Vordorf?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Vordorf bei 351 %, für die Grundsteuer A bei 551 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Vordorf hoch?
Mit 351 % liegt Vordorf auf Platz 289 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 69 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Vordorf den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 420 % auf 351 % gesunken (-69 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 420 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Vordorf?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Niedersachsen gilt das Fläche-Lage-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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