Adenbüttel

NI
Niedersachsen Gifhorn PLZ 38528 1.787 Einwohner
Grundsteuer A 605 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 369 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -81 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Niedersachsen: Fläche-Lage-Modell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 03151001

Grundsteuer für Adenbüttel berechnen
Auf einen Blick

So steht Adenbüttel im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 369 % liegt Adenbüttel auf Platz 247 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 74 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Niedersachsen liegt bei 315 %, Adenbüttel liegt 54 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Gifhorn

Von den 41 Gemeinden im Kreis Gifhorn hat Adenbüttel den 9.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 315 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 450 % auf 369 % gesunken (-81 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 450 %).

Rechenbeispiel für Adenbüttel

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Adenbüttel 369 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 315 €, also 54 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 221,40 € im Jahr bzw. 55,35 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 369 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Fläche-Lage-Modell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 369 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Adenbüttel.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Adenbüttel

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 450 % 450 % –
2023 (vor der Reform) 450 % 450 % 0 %
2024 (vor der Reform) 450 % 450 % 0 %
2025 605 % 369 % -81 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Gifhorn

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Gifhorn

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
2 Rötgesbüttel 2.520 447 % 2025
3 Schwülper 7.250 445 % 2025
4 Sassenburg 11.869 433 % 2025
5 Meine 8.241 430 % 2025
6 Didderse 1.287 402 % 2025
7 Wasbüttel 1.843 385 % 2025
8 Weyhausen 2.798 370 % 2025
9 Adenbüttel 1.787 369 % 2025
10 Calberlah 5.251 363 % 2025
11 Wahrenholz 3.739 360 % 2025
12 Leiferde 4.216 352 % 2025
13 Vordorf 3.123 351 % 2025
14 Hankensbüttel 4.344 350 % 2025
15 Jembke 2.097 350 % 2024
16 Tappenbeck 1.594 341 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (41 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Adenbüttel

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Adenbüttel?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Adenbüttel bei 369 %, für die Grundsteuer A bei 605 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Adenbüttel hoch?

Mit 369 % liegt Adenbüttel auf Platz 247 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 74 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Adenbüttel den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 450 % auf 369 % gesunken (-81 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 450 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Adenbüttel?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Niedersachsen gilt das Fläche-Lage-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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