Müden (Aller)

NI
Niedersachsen Gifhorn PLZ 38539 5.165 Einwohner
Grundsteuer A 490 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 330 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -160 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Niedersachsen: Fläche-Lage-Modell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 03151018

Grundsteuer für Müden (Aller) berechnen
Auf einen Blick

So steht Müden (Aller) im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 330 % liegt Müden (Aller) auf Platz 355 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 61 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Niedersachsen liegt bei 315 %, Müden (Aller) liegt 15 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Gifhorn

Von den 41 Gemeinden im Kreis Gifhorn hat Müden (Aller) den 19.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 315 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 490 % auf 330 % gesunken (-160 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 490 %).

Rechenbeispiel für Müden (Aller)

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Müden (Aller) 330 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 315 €, also 15 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 198,00 € im Jahr bzw. 49,50 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 330 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Fläche-Lage-Modell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 330 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Müden (Aller).

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Müden (Aller)

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 490 % 490 % –
2023 (vor der Reform) 490 % 490 % 0 %
2024 (vor der Reform) 490 % 490 % 0 %
2025 – 330 % -160 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Gifhorn

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Gifhorn

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
12 Leiferde 4.216 352 % 2025
13 Vordorf 3.123 351 % 2025
14 Hankensbüttel 4.344 350 % 2025
15 Jembke 2.097 350 % 2024
16 Tappenbeck 1.594 341 % 2025
17 Isenbüttel 6.037 340 % 2025
18 Osloß 2.195 340 % 2025
19 Müden (Aller) 5.165 330 % 2025
20 Ribbesbüttel 2.104 330 % 2025
21 Meinersen 7.971 329 % 2025
22 Ehra-Lessien 1.666 310 % 2025
23 Hillerse 2.486 300 % 2025
24 Ummern 1.482 300 % 2025
25 Wagenhoff 1.119 300 % 2025
26 Wesendorf 5.624 300 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (41 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Müden (Aller)

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Müden (Aller)?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Müden (Aller) bei 330 %, für die Grundsteuer A bei 490 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Müden (Aller) hoch?

Mit 330 % liegt Müden (Aller) auf Platz 355 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 61 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Müden (Aller) den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 490 % auf 330 % gesunken (-160 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 490 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Müden (Aller)?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Niedersachsen gilt das Fläche-Lage-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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