Algermissen

NI
Niedersachsen Hildesheim PLZ 31191 7.704 Einwohner
Grundsteuer A 553 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 553 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +58 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Niedersachsen: Fläche-Lage-Modell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 03254003

Grundsteuer für Algermissen berechnen
Auf einen Blick

So steht Algermissen im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 553 % liegt Algermissen auf Platz 32 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 97 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Niedersachsen liegt bei 315 %, Algermissen liegt 238 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Hildesheim

Von den 20 Gemeinden im Kreis Hildesheim hat Algermissen den 2.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 411 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 420 % auf 553 % gestiegen (+133 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 495 %).

Rechenbeispiel für Algermissen

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Algermissen 553 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 315 €, also 238 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 331,80 € im Jahr bzw. 82,95 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 553 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Fläche-Lage-Modell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 553 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Algermissen.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Algermissen

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 420 % 420 % –
2023 (vor der Reform) 420 % 420 % 0 %
2024 (vor der Reform) 495 % 495 % +75 %
2025 553 % 553 % +58 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Hildesheim

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Hildesheim

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Hildesheim 98.207 822 % 2025
2 Algermissen 7.704 553 % 2025
3 Bad Salzdetfurth 12.970 532 % 2025
4 Diekholzen 5.948 470 % 2025
5 Sarstedt 19.483 470 % 2025
6 Alfeld (Leine) 17.991 459 % 2025
7 Giesen 9.285 420 % 2025
8 Harsum 10.756 420 % 2025
9 Söhlde 7.487 420 % 2024
10 Holle 6.514 400 % 2024
11 Schellerten 7.510 393 % 2025
12 Nordstemmen 11.800 370 % 2025
13 Gronau (Leine) 10.459 356 % 2025
14 Bockenem 9.362 350 % 2025
15 Lamspringe 5.377 335 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (20 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Algermissen

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Algermissen?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Algermissen bei 553 %, für die Grundsteuer A bei 553 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Algermissen hoch?

Mit 553 % liegt Algermissen auf Platz 32 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 97 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Algermissen den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 420 % auf 553 % gestiegen (+133 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 495 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Algermissen?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Niedersachsen gilt das Fläche-Lage-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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