Grundsteuer-Hebesatz Scheden
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Scheden (Göttingen) in Niedersachsen.
Scheden
NIBerechnungsmodell in Niedersachsen: Fläche-Lage-Modell
Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰ | Nichtwohnen: 1,00 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 03159031
So steht Scheden im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 282 % liegt Scheden auf Platz 530 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 44 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Niedersachsen liegt bei 315 %, Scheden liegt 33 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Göttingen
Von den 39 Gemeinden im Kreis Göttingen hat Scheden den 26.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 313 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 405 % auf 282 % gesunken (-123 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 425 %).
Rechenbeispiel für Scheden
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Scheden 282 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 315 €, also 33 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 169,20 € im Jahr bzw. 42,30 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 282 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Fläche-Lage-Modell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 282 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Scheden.
Hebesatz-Entwicklung in Scheden
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 405 % | 405 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 405 % | 405 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 425 % | 425 % | +20 % |
| 2025 | 314 % | 282 % | -143 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Göttingen
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 19 | Herzberg am Harz | 12.647 | 305 % | 2025 |
| 20 | Friedland | 9.060 | 304 % | 2025 |
| 21 | Bodensee | 757 | 301 % | 2025 |
| 22 | Gleichen | 8.610 | 300 % | 2025 |
| 23 | Waake | 1.251 | 300 % | 2024 |
| 24 | Hattorf am Harz | 3.971 | 293 % | 2025 |
| 25 | Jühnde | 898 | 283 % | 2025 |
| 26 | Scheden | 1.792 | 282 % | 2025 |
| 27 | Krebeck | 1.019 | 277 % | 2025 |
| 28 | Bad Grund (Harz) | 7.701 | 269 % | 2025 |
| 29 | Elbingerode | 432 | 267 % | 2025 |
| 30 | Wulften am Harz | 1.795 | 262 % | 2025 |
| 31 | Bühren | 505 | 259 % | 2025 |
| 32 | Hörden am Harz | 902 | 258 % | 2025 |
| 33 | Walkenried | 3.939 | 248 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (39 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Scheden
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Scheden?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Scheden bei 282 %, für die Grundsteuer A bei 314 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Scheden hoch?
Mit 282 % liegt Scheden auf Platz 530 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 44 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Scheden den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 405 % auf 282 % gesunken (-123 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 425 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Scheden?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Niedersachsen gilt das Fläche-Lage-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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