Bodensee

NI
Niedersachsen Göttingen PLZ 37434 757 Einwohner
Grundsteuer A 340 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 301 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -39 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Niedersachsen: Fläche-Lage-Modell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 03159006

Grundsteuer für Bodensee berechnen
Auf einen Blick

So steht Bodensee im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 301 % liegt Bodensee auf Platz 447 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 52 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Niedersachsen liegt bei 315 %, Bodensee liegt 14 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Göttingen

Von den 39 Gemeinden im Kreis Göttingen hat Bodensee den 21.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 313 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 340 % auf 301 % gesunken (-39 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 340 %).

Rechenbeispiel für Bodensee

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Bodensee 301 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 315 €, also 14 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 180,60 € im Jahr bzw. 45,15 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 301 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Fläche-Lage-Modell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 301 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Bodensee.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Bodensee

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 340 % 340 % –
2023 (vor der Reform) 340 % 340 % 0 %
2024 (vor der Reform) 340 % 340 % 0 %
2025 – 301 % -39 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Göttingen

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Göttingen

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
14 Bad Lauterberg im Harz 10.097 320 % 2025
15 Osterode am Harz 21.474 320 % 2025
16 Staufenberg 7.480 320 % 2025
17 Bilshausen 2.200 318 % 2025
18 Niemetal 1.398 318 % 2025
19 Herzberg am Harz 12.647 305 % 2025
20 Friedland 9.060 304 % 2025
21 Bodensee 757 301 % 2025
22 Gleichen 8.610 300 % 2025
23 Waake 1.251 300 % 2024
24 Hattorf am Harz 3.971 293 % 2025
25 Jühnde 898 283 % 2025
26 Scheden 1.792 282 % 2025
27 Krebeck 1.019 277 % 2025
28 Bad Grund (Harz) 7.701 269 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (39 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Bodensee

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Bodensee?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Bodensee bei 301 %, für die Grundsteuer A bei 340 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Bodensee hoch?

Mit 301 % liegt Bodensee auf Platz 447 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 52 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Bodensee den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 340 % auf 301 % gesunken (-39 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 340 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Bodensee?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Niedersachsen gilt das Fläche-Lage-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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