Grundsteuer-Hebesatz Rodenberg
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Rodenberg (Schaumburg) in Niedersachsen.
Rodenberg
NIBerechnungsmodell in Niedersachsen: Fläche-Lage-Modell
Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰ | Nichtwohnen: 1,00 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 03257032
So steht Rodenberg im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 353 % liegt Rodenberg auf Platz 285 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 70 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Niedersachsen liegt bei 315 %, Rodenberg liegt 38 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Schaumburg
Von den 38 Gemeinden im Kreis Schaumburg hat Rodenberg den 3.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 243 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 490 % auf 353 % gesunken (-137 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 510 %).
Rechenbeispiel für Rodenberg
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Rodenberg 353 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 315 €, also 38 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 211,80 € im Jahr bzw. 52,95 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 353 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Fläche-Lage-Modell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 353 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Rodenberg.
Hebesatz-Entwicklung in Rodenberg
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 490 % | 490 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 510 % | 510 % | +20 % |
| 2024 (vor der Reform) | 510 % | 510 % | 0 % |
| 2025 | 630 % | 353 % | -157 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Schaumburg
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Bad Nenndorf | 11.530 | 460 % | 2025 |
| 2 | Stadthagen | 22.556 | 363 % | 2025 |
| 3 | Rodenberg | 6.274 | 353 % | 2025 |
| 4 | Bückeburg | 19.016 | 336 % | 2025 |
| 5 | Rinteln | 25.382 | 315 % | 2025 |
| 6 | Lauenau, Flecken | 4.198 | 302 % | 2025 |
| 7 | Bad Eilsen | 2.537 | 280 % | 2025 |
| 8 | Haste | 2.791 | 280 % | 2025 |
| 9 | Pohle | 831 | 276 % | 2025 |
| 10 | Obernkirchen | 8.907 | 270 % | 2025 |
| 11 | Apelern | 2.403 | 266 % | 2025 |
| 12 | Lindhorst | 4.228 | 260 % | 2025 |
| 13 | Messenkamp | 723 | 260 % | 2025 |
| 14 | Wiedensahl, Flecken | 877 | 260 % | 2025 |
| 15 | Hülsede | 1.016 | 255 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (38 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Rodenberg
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Rodenberg?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Rodenberg bei 353 %, für die Grundsteuer A bei 630 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Rodenberg hoch?
Mit 353 % liegt Rodenberg auf Platz 285 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 70 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Rodenberg den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 490 % auf 353 % gesunken (-137 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 510 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Rodenberg?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Niedersachsen gilt das Fläche-Lage-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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