Grundsteuer-Hebesatz Bückeburg
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Bückeburg (Schaumburg) in Niedersachsen.
Bückeburg
NIBerechnungsmodell in Niedersachsen: Fläche-Lage-Modell
Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰ | Nichtwohnen: 1,00 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 03257009
So steht Bückeburg im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 336 % liegt Bückeburg auf Platz 340 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 64 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Niedersachsen liegt bei 315 %, Bückeburg liegt 21 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Schaumburg
Von den 38 Gemeinden im Kreis Schaumburg hat Bückeburg den 4.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 243 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 410 % auf 336 % gesunken (-74 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 440 %).
Rechenbeispiel für Bückeburg
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Bückeburg 336 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 315 €, also 21 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 201,60 € im Jahr bzw. 50,40 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 336 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Fläche-Lage-Modell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 336 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Bückeburg.
Hebesatz-Entwicklung in Bückeburg
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 395 % | 410 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 395 % | 410 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 425 % | 440 % | +30 % |
| 2025 | 316 % | 336 % | -104 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Schaumburg
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Bad Nenndorf | 11.530 | 460 % | 2025 |
| 2 | Stadthagen | 22.556 | 363 % | 2025 |
| 3 | Rodenberg | 6.274 | 353 % | 2025 |
| 4 | Bückeburg | 19.016 | 336 % | 2025 |
| 5 | Rinteln | 25.382 | 315 % | 2025 |
| 6 | Lauenau, Flecken | 4.198 | 302 % | 2025 |
| 7 | Bad Eilsen | 2.537 | 280 % | 2025 |
| 8 | Haste | 2.791 | 280 % | 2025 |
| 9 | Pohle | 831 | 276 % | 2025 |
| 10 | Obernkirchen | 8.907 | 270 % | 2025 |
| 11 | Apelern | 2.403 | 266 % | 2025 |
| 12 | Lindhorst | 4.228 | 260 % | 2025 |
| 13 | Messenkamp | 723 | 260 % | 2025 |
| 14 | Wiedensahl, Flecken | 877 | 260 % | 2025 |
| 15 | Hülsede | 1.016 | 255 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (38 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Bückeburg
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Bückeburg?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Bückeburg bei 336 %, für die Grundsteuer A bei 316 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Bückeburg hoch?
Mit 336 % liegt Bückeburg auf Platz 340 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 64 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Bückeburg den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 410 % auf 336 % gesunken (-74 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 440 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Bückeburg?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Niedersachsen gilt das Fläche-Lage-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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