Bückeburg

NI
Niedersachsen Schaumburg PLZ 31675 19.016 Einwohner
Grundsteuer A 316 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 336 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -104 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Niedersachsen: Fläche-Lage-Modell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 03257009

Grundsteuer für Bückeburg berechnen
Auf einen Blick

So steht Bückeburg im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 336 % liegt Bückeburg auf Platz 340 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 64 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Niedersachsen liegt bei 315 %, Bückeburg liegt 21 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Schaumburg

Von den 38 Gemeinden im Kreis Schaumburg hat Bückeburg den 4.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 243 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 410 % auf 336 % gesunken (-74 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 440 %).

Rechenbeispiel für Bückeburg

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Bückeburg 336 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 315 €, also 21 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 201,60 € im Jahr bzw. 50,40 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 336 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Fläche-Lage-Modell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 336 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Bückeburg.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Bückeburg

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 395 % 410 % –
2023 (vor der Reform) 395 % 410 % 0 %
2024 (vor der Reform) 425 % 440 % +30 %
2025 316 % 336 % -104 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Schaumburg

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Schaumburg

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Bad Nenndorf 11.530 460 % 2025
2 Stadthagen 22.556 363 % 2025
3 Rodenberg 6.274 353 % 2025
4 Bückeburg 19.016 336 % 2025
5 Rinteln 25.382 315 % 2025
6 Lauenau, Flecken 4.198 302 % 2025
7 Bad Eilsen 2.537 280 % 2025
8 Haste 2.791 280 % 2025
9 Pohle 831 276 % 2025
10 Obernkirchen 8.907 270 % 2025
11 Apelern 2.403 266 % 2025
12 Lindhorst 4.228 260 % 2025
13 Messenkamp 723 260 % 2025
14 Wiedensahl, Flecken 877 260 % 2025
15 Hülsede 1.016 255 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (38 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Bückeburg

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Bückeburg?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Bückeburg bei 336 %, für die Grundsteuer A bei 316 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Bückeburg hoch?

Mit 336 % liegt Bückeburg auf Platz 340 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 64 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Bückeburg den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 410 % auf 336 % gesunken (-74 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 440 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Bückeburg?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Niedersachsen gilt das Fläche-Lage-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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