Renkenberge

NI
Niedersachsen Emsland PLZ 49762 691 Einwohner
Grundsteuer A 230 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 230 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -125 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Niedersachsen: Fläche-Lage-Modell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 03454043

Grundsteuer für Renkenberge berechnen
Auf einen Blick

So steht Renkenberge im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 230 % liegt Renkenberge auf Platz 703 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 24 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Niedersachsen liegt bei 315 %, Renkenberge liegt 85 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Emsland

Von den 60 Gemeinden im Kreis Emsland hat Renkenberge den 31.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 251 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 230 % gesunken (-120 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 355 %).

Rechenbeispiel für Renkenberge

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Renkenberge 230 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 315 €, also 85 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 138,00 € im Jahr bzw. 34,50 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 230 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Fläche-Lage-Modell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 230 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Renkenberge.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Renkenberge

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 350 % 350 % –
2023 (vor der Reform) 355 % 355 % +5 %
2024 (vor der Reform) 355 % 355 % 0 %
2025 230 % 230 % -125 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Emsland

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Emsland

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
25 Lähden 4.544 258 % 2025
26 Lünne 2.132 255 % 2025
27 Klein Berßen 1.199 249 % 2025
28 Esterwegen 5.387 247 % 2025
29 Wettrup 531 239 % 2025
30 Vrees 1.975 238 % 2025
31 Fresenburg 927 230 % 2025
32 Renkenberge 691 230 % 2025
33 Lahn 912 227 % 2025
34 Breddenberg 812 226 % 2025
35 Langen 1.375 222 % 2025
36 Werpeloh 1.179 220 % 2025
37 Hilkenbrook 767 217 % 2025
38 Lorup 3.230 214 % 2025
39 Handrup 831 205 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (60 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Renkenberge

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Renkenberge?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Renkenberge bei 230 %, für die Grundsteuer A bei 230 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Renkenberge hoch?

Mit 230 % liegt Renkenberge auf Platz 703 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 24 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Renkenberge den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 230 % gesunken (-120 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 355 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Renkenberge?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Niedersachsen gilt das Fläche-Lage-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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