Lahn

NI
Niedersachsen Emsland PLZ 49757 912 Einwohner
Grundsteuer A 227 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 227 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -128 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Niedersachsen: Fläche-Lage-Modell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 03454027

Grundsteuer für Lahn berechnen
Auf einen Blick

So steht Lahn im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 227 % liegt Lahn auf Platz 720 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 23 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Niedersachsen liegt bei 315 %, Lahn liegt 88 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Emsland

Von den 60 Gemeinden im Kreis Emsland hat Lahn den 33.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 251 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 340 % auf 227 % gesunken (-113 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 355 %).

Rechenbeispiel für Lahn

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Lahn 227 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 315 €, also 88 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 136,20 € im Jahr bzw. 34,05 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 227 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Fläche-Lage-Modell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 227 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Lahn.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Lahn

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 340 % 340 % –
2023 (vor der Reform) 355 % 355 % +15 %
2024 (vor der Reform) 355 % 355 % 0 %
2025 227 % 227 % -128 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Emsland

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Emsland

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
26 Lünne 2.132 255 % 2025
27 Klein Berßen 1.199 249 % 2025
28 Esterwegen 5.387 247 % 2025
29 Wettrup 531 239 % 2025
30 Vrees 1.975 238 % 2025
31 Fresenburg 927 230 % 2025
32 Renkenberge 691 230 % 2025
33 Lahn 912 227 % 2025
34 Breddenberg 812 226 % 2025
35 Langen 1.375 222 % 2025
36 Werpeloh 1.179 220 % 2025
37 Hilkenbrook 767 217 % 2025
38 Lorup 3.230 214 % 2025
39 Handrup 831 205 % 2025
40 Surwold 4.331 205 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (60 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Lahn

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Lahn?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Lahn bei 227 %, für die Grundsteuer A bei 227 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Lahn hoch?

Mit 227 % liegt Lahn auf Platz 720 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 23 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Lahn den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 340 % auf 227 % gesunken (-113 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 355 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Lahn?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Niedersachsen gilt das Fläche-Lage-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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