Hollern-Twielenfleth

NI
Niedersachsen Stade PLZ 21723 3.284 Einwohner
Grundsteuer A 495 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 495 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +25 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Niedersachsen: Fläche-Lage-Modell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 03359026

Grundsteuer für Hollern-Twielenfleth berechnen
Auf einen Blick

So steht Hollern-Twielenfleth im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 495 % liegt Hollern-Twielenfleth auf Platz 55 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 94 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Niedersachsen liegt bei 315 %, Hollern-Twielenfleth liegt 180 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Stade

Von den 40 Gemeinden im Kreis Stade hat Hollern-Twielenfleth den 4.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 358 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 470 % auf 495 % gestiegen (+25 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 470 %).

Rechenbeispiel für Hollern-Twielenfleth

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Hollern-Twielenfleth 495 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 315 €, also 180 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 297,00 € im Jahr bzw. 74,25 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 495 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Fläche-Lage-Modell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 495 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Hollern-Twielenfleth.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Hollern-Twielenfleth

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 470 % 470 % –
2023 (vor der Reform) 470 % 470 % 0 %
2024 (vor der Reform) 470 % 470 % 0 %
2025 495 % 495 % +25 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Stade

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Stade

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Buxtehude 41.103 642 % 2025
2 Horneburg, Flecken 6.883 530 % 2025
3 Steinkirchen 1.731 525 % 2024
4 Guderhandviertel 1.120 495 % 2025
5 Hollern-Twielenfleth 3.284 495 % 2025
6 Mittelnkirchen 1.083 495 % 2024
7 Stade 48.699 494 % 2025
8 Agathenburg 1.375 475 % 2025
9 Neuenkirchen 838 475 % 2025
10 Apensen 4.434 463 % 2025
11 Dollern 2.382 458 % 2025
12 Jork 11.510 455 % 2024
13 Nottensdorf 1.601 446 % 2025
14 Bliedersdorf 1.881 445 % 2025
15 Fredenbeck 6.539 435 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (40 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Hollern-Twielenfleth

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Hollern-Twielenfleth?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Hollern-Twielenfleth bei 495 %, für die Grundsteuer A bei 495 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Hollern-Twielenfleth hoch?

Mit 495 % liegt Hollern-Twielenfleth auf Platz 55 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 94 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Hollern-Twielenfleth den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 470 % auf 495 % gestiegen (+25 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 470 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Hollern-Twielenfleth?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Niedersachsen gilt das Fläche-Lage-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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