Grundsteuer-Hebesatz Steinkirchen
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Steinkirchen (Stade) in Niedersachsen.
Steinkirchen
NIBerechnungsmodell in Niedersachsen: Fläche-Lage-Modell
Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰ | Nichtwohnen: 1,00 ‰
Stand: 2024 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2024 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 03359039
So steht Steinkirchen im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 525 % liegt Steinkirchen auf Platz 47 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 95 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Niedersachsen liegt bei 315 %, Steinkirchen liegt 210 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Stade
Von den 40 Gemeinden im Kreis Stade hat Steinkirchen den 3.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 358 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 495 % auf 525 % gestiegen (+30 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2024 (vorher 495 %).
Rechenbeispiel für Steinkirchen
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Steinkirchen 525 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 315 €, also 210 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 315,00 € im Jahr bzw. 78,75 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 525 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Fläche-Lage-Modell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 525 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Steinkirchen.
Hebesatz-Entwicklung in Steinkirchen
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 490 % | 495 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 490 % | 495 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 520 % | 525 % | +30 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Stade
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Buxtehude | 41.103 | 642 % | 2025 |
| 2 | Horneburg, Flecken | 6.883 | 530 % | 2025 |
| 3 | Steinkirchen | 1.731 | 525 % | 2024 |
| 4 | Guderhandviertel | 1.120 | 495 % | 2025 |
| 5 | Hollern-Twielenfleth | 3.284 | 495 % | 2025 |
| 6 | Mittelnkirchen | 1.083 | 495 % | 2024 |
| 7 | Stade | 48.699 | 494 % | 2025 |
| 8 | Agathenburg | 1.375 | 475 % | 2025 |
| 9 | Neuenkirchen | 838 | 475 % | 2025 |
| 10 | Apensen | 4.434 | 463 % | 2025 |
| 11 | Dollern | 2.382 | 458 % | 2025 |
| 12 | Jork | 11.510 | 455 % | 2024 |
| 13 | Nottensdorf | 1.601 | 446 % | 2025 |
| 14 | Bliedersdorf | 1.881 | 445 % | 2025 |
| 15 | Fredenbeck | 6.539 | 435 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (40 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Steinkirchen
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Steinkirchen?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Steinkirchen bei 525 %, für die Grundsteuer A bei 520 % (Stand 2024).
Ist der Hebesatz in Steinkirchen hoch?
Mit 525 % liegt Steinkirchen auf Platz 47 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 95 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Steinkirchen den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 495 % auf 525 % gestiegen (+30 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2024 (vorher 495 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Steinkirchen?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Niedersachsen gilt das Fläche-Lage-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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