Fredenbeck

NI
Niedersachsen Stade PLZ 21717 6.539 Einwohner
Grundsteuer A 435 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 435 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -110 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Niedersachsen: Fläche-Lage-Modell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 03359017

Grundsteuer für Fredenbeck berechnen
Auf einen Blick

So steht Fredenbeck im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 435 % liegt Fredenbeck auf Platz 121 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 87 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Niedersachsen liegt bei 315 %, Fredenbeck liegt 120 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Stade

Von den 40 Gemeinden im Kreis Stade hat Fredenbeck den 15.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 358 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 480 % auf 435 % gesunken (-45 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 545 %).

Rechenbeispiel für Fredenbeck

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Fredenbeck 435 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 315 €, also 120 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 261,00 € im Jahr bzw. 65,25 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 435 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Fläche-Lage-Modell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 435 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Fredenbeck.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Fredenbeck

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 480 % 480 % –
2023 (vor der Reform) 480 % 480 % 0 %
2024 (vor der Reform) 545 % 545 % +65 %
2025 435 % 435 % -110 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Stade

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Stade

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
8 Agathenburg 1.375 475 % 2025
9 Neuenkirchen 838 475 % 2025
10 Apensen 4.434 463 % 2025
11 Dollern 2.382 458 % 2025
12 Jork 11.510 455 % 2024
13 Nottensdorf 1.601 446 % 2025
14 Bliedersdorf 1.881 445 % 2025
15 Fredenbeck 6.539 435 % 2025
16 Beckdorf 2.755 420 % 2025
17 Himmelpforten 5.159 395 % 2025
18 Grünendeich 1.750 377 % 2025
19 Kutenholz 4.578 370 % 2025
20 Deinste 2.180 360 % 2025
21 Harsefeld, Flecken 14.772 359 % 2025
22 Sauensiek 2.472 335 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (40 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Fredenbeck

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Fredenbeck?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Fredenbeck bei 435 %, für die Grundsteuer A bei 435 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Fredenbeck hoch?

Mit 435 % liegt Fredenbeck auf Platz 121 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 87 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Fredenbeck den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 480 % auf 435 % gesunken (-45 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 545 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Fredenbeck?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Niedersachsen gilt das Fläche-Lage-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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