Grundsteuer-Hebesatz Heinbockel
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Heinbockel (Stade) in Niedersachsen.
Heinbockel
NIBerechnungsmodell in Niedersachsen: Fläche-Lage-Modell
Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰ | Nichtwohnen: 1,00 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 03359024
So steht Heinbockel im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 295 % liegt Heinbockel auf Platz 486 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 48 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Niedersachsen liegt bei 315 %, Heinbockel liegt 20 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Stade
Von den 40 Gemeinden im Kreis Stade hat Heinbockel den 26.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 358 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 385 % auf 295 % gesunken (-90 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 440 %).
Rechenbeispiel für Heinbockel
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Heinbockel 295 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 315 €, also 20 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 177,00 € im Jahr bzw. 44,25 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 295 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Fläche-Lage-Modell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 295 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Heinbockel.
Hebesatz-Entwicklung in Heinbockel
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 385 % | 385 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 385 % | 385 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 440 % | 440 % | +55 % |
| 2025 | – | 295 % | -145 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Stade
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 21 | Harsefeld, Flecken | 14.772 | 359 % | 2025 |
| 22 | Sauensiek | 2.472 | 335 % | 2025 |
| 23 | Oldendorf | 3.103 | 305 % | 2025 |
| 24 | Bargstedt | 2.179 | 303 % | 2025 |
| 25 | Düdenbüttel | 1.019 | 300 % | 2025 |
| 26 | Drochtersen | 11.199 | 295 % | 2025 |
| 27 | Hammah | 3.333 | 295 % | 2025 |
| 28 | Heinbockel | 1.452 | 295 % | 2025 |
| 29 | Ahlerstedt | 5.452 | 275 % | 2025 |
| 30 | Freiburg (Elbe), Flecken | 1.742 | 268 % | 2025 |
| 31 | Krummendeich | 481 | 260 % | 2025 |
| 32 | Wischhafen | 2.857 | 248 % | 2025 |
| 33 | Großenwörden | 487 | 235 % | 2025 |
| 34 | Burweg | 998 | 215 % | 2025 |
| 35 | Estorf | 1.430 | 215 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (40 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Heinbockel
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Heinbockel?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Heinbockel bei 295 %, für die Grundsteuer A bei 440 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Heinbockel hoch?
Mit 295 % liegt Heinbockel auf Platz 486 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 48 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Heinbockel den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 385 % auf 295 % gesunken (-90 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 440 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Heinbockel?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Niedersachsen gilt das Fläche-Lage-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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