Steffenshagen

MV
Mecklenburg-Vorpommern Landkreis Rostock PLZ 18209 561 Einwohner
Grundsteuer A 365 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 186 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -139 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Mecklenburg-Vorpommern: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 13072099

Grundsteuer für Steffenshagen berechnen
Auf einen Blick

So steht Steffenshagen im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 186 % liegt Steffenshagen auf Platz 716 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 1 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Mecklenburg-Vorpommern liegt bei 395 %, Steffenshagen liegt 209 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Landkreis Rostock

Von den 112 Gemeinden im Kreis Landkreis Rostock hat Steffenshagen den 111.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 330 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 325 % auf 186 % gesunken (-139 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 325 %).

Rechenbeispiel für Steffenshagen

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Steffenshagen 186 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 395 €, also 209 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 111,60 € im Jahr bzw. 27,90 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 186 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 186 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Steffenshagen.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Steffenshagen

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 250 % 325 % –
2023 (vor der Reform) 250 % 325 % 0 %
2024 (vor der Reform) 250 % 325 % 0 %
2025 365 % 186 % -139 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Landkreis Rostock

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Landkreis Rostock

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
98 Hohenfelde 744 240 % 2025
99 Retschow 972 238 % 2025
100 Elmenhorst/Lichtenhagen 4.222 236 % 2025
101 Stäbelow 1.355 235 % 2025
102 Glasewitz 395 234 % 2025
103 Rövershagen 2.808 233 % 2025
104 Groß Schwiesow 284 230 % 2025
105 Pölchow 943 230 % 2025
106 Papendorf 2.430 215 % 2025
107 Mönchhagen 1.288 211 % 2025
108 Kühlungsborn, Ostseebad 8.100 202 % 2025
109 Nienhagen, Ostseebad 2.221 200 % 2025
110 Börgerende-Rethwisch, Ostseebad 1.608 189 % 2025
111 Steffenshagen 561 186 % 2025
112 Graal-Müritz, Ostseeheilbad 4.167 185 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (112 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Steffenshagen

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Steffenshagen?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Steffenshagen bei 186 %, für die Grundsteuer A bei 365 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Steffenshagen hoch?

Mit 186 % liegt Steffenshagen auf Platz 716 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 1 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Steffenshagen den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 325 % auf 186 % gesunken (-139 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 325 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Steffenshagen?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Mecklenburg-Vorpommern gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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