Grundsteuer-Hebesatz Hohenfelde
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Hohenfelde (Landkreis Rostock) in Mecklenburg-Vorpommern.
Hohenfelde
MVBerechnungsmodell in Mecklenburg-Vorpommern: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 13072047
So steht Hohenfelde im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 240 % liegt Hohenfelde auf Platz 686 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 5 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Mecklenburg-Vorpommern liegt bei 395 %, Hohenfelde liegt 155 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Landkreis Rostock
Von den 112 Gemeinden im Kreis Landkreis Rostock hat Hohenfelde den 98.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 330 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 356 % auf 240 % gesunken (-116 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 356 %).
Rechenbeispiel für Hohenfelde
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Hohenfelde 240 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 395 €, also 155 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 144,00 € im Jahr bzw. 36,00 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 240 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 240 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Hohenfelde.
Hebesatz-Entwicklung in Hohenfelde
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 282 % | 356 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 282 % | 356 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 282 % | 356 % | 0 % |
| 2025 | 193 % | 240 % | -116 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Landkreis Rostock
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 91 | Hohen Sprenz | 495 | 260 % | 2025 |
| 92 | Kritzmow | 3.931 | 260 % | 2025 |
| 93 | Gelbensande | 1.809 | 256 % | 2025 |
| 94 | Blankenhagen | 1.104 | 252 % | 2025 |
| 95 | Dolgen am See | 612 | 252 % | 2025 |
| 96 | Zarnewanz | 458 | 250 % | 2025 |
| 97 | Selpin | 546 | 249 % | 2025 |
| 98 | Hohenfelde | 744 | 240 % | 2025 |
| 99 | Retschow | 972 | 238 % | 2025 |
| 100 | Elmenhorst/Lichtenhagen | 4.222 | 236 % | 2025 |
| 101 | Stäbelow | 1.355 | 235 % | 2025 |
| 102 | Glasewitz | 395 | 234 % | 2025 |
| 103 | Rövershagen | 2.808 | 233 % | 2025 |
| 104 | Groß Schwiesow | 284 | 230 % | 2025 |
| 105 | Pölchow | 943 | 230 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (112 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Hohenfelde
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Hohenfelde?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Hohenfelde bei 240 %, für die Grundsteuer A bei 193 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Hohenfelde hoch?
Mit 240 % liegt Hohenfelde auf Platz 686 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 5 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Hohenfelde den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 356 % auf 240 % gesunken (-116 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 356 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Hohenfelde?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Mecklenburg-Vorpommern gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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