Hohenfelde

MV
Mecklenburg-Vorpommern Landkreis Rostock PLZ 18209 744 Einwohner
Grundsteuer A 193 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 240 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -116 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Mecklenburg-Vorpommern: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 13072047

Grundsteuer für Hohenfelde berechnen
Auf einen Blick

So steht Hohenfelde im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 240 % liegt Hohenfelde auf Platz 686 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 5 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Mecklenburg-Vorpommern liegt bei 395 %, Hohenfelde liegt 155 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Landkreis Rostock

Von den 112 Gemeinden im Kreis Landkreis Rostock hat Hohenfelde den 98.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 330 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 356 % auf 240 % gesunken (-116 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 356 %).

Rechenbeispiel für Hohenfelde

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Hohenfelde 240 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 395 €, also 155 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 144,00 € im Jahr bzw. 36,00 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 240 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 240 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Hohenfelde.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Hohenfelde

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 282 % 356 % –
2023 (vor der Reform) 282 % 356 % 0 %
2024 (vor der Reform) 282 % 356 % 0 %
2025 193 % 240 % -116 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Landkreis Rostock

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Landkreis Rostock

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
91 Hohen Sprenz 495 260 % 2025
92 Kritzmow 3.931 260 % 2025
93 Gelbensande 1.809 256 % 2025
94 Blankenhagen 1.104 252 % 2025
95 Dolgen am See 612 252 % 2025
96 Zarnewanz 458 250 % 2025
97 Selpin 546 249 % 2025
98 Hohenfelde 744 240 % 2025
99 Retschow 972 238 % 2025
100 Elmenhorst/Lichtenhagen 4.222 236 % 2025
101 Stäbelow 1.355 235 % 2025
102 Glasewitz 395 234 % 2025
103 Rövershagen 2.808 233 % 2025
104 Groß Schwiesow 284 230 % 2025
105 Pölchow 943 230 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (112 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Hohenfelde

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Hohenfelde?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Hohenfelde bei 240 %, für die Grundsteuer A bei 193 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Hohenfelde hoch?

Mit 240 % liegt Hohenfelde auf Platz 686 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 5 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Hohenfelde den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 356 % auf 240 % gesunken (-116 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 356 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Hohenfelde?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Mecklenburg-Vorpommern gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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