Sassnitz

MV
Mecklenburg-Vorpommern Vorpommern-Rügen PLZ 18546 8.879 Einwohner
Grundsteuer A 200 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 420 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +40 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Mecklenburg-Vorpommern: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 13073080

Grundsteuer für Sassnitz berechnen
Auf einen Blick

So steht Sassnitz im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 420 % liegt Sassnitz auf Platz 278 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 59 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Mecklenburg-Vorpommern liegt bei 395 %, Sassnitz liegt 25 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Vorpommern-Rügen

Von den 101 Gemeinden im Kreis Vorpommern-Rügen hat Sassnitz den 16.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 333 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 380 % auf 420 % gestiegen (+40 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 380 %).

Rechenbeispiel für Sassnitz

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Sassnitz 420 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 395 €, also 25 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 252,00 € im Jahr bzw. 63,00 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 420 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 420 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Sassnitz.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Sassnitz

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 255 % 380 % –
2023 (vor der Reform) 255 % 380 % 0 %
2024 (vor der Reform) 255 % 380 % 0 %
2025 200 % 420 % +40 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Vorpommern-Rügen

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Vorpommern-Rügen

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
9 Franzburg 1.294 435 % 2024
10 Glewitz 520 435 % 2024
11 Gingst 1.258 430 % 2025
12 Lindholz 590 430 % 2024
13 Sundhagen 5.077 430 % 2024
14 Millienhagen-Oebelitz 302 427 % 2024
15 Trinwillershagen 1.162 424 % 2025
16 Sassnitz 8.879 420 % 2025
17 Deyelsdorf 454 410 % 2024
18 Jakobsdorf 423 410 % 2024
19 Elmenhorst 693 406 % 2024
20 Altenkirchen 866 400 % 2025
21 Bad Sülze 1.649 400 % 2024
22 Bergen auf Rügen 13.394 400 % 2025
23 Dettmannsdorf 1.011 400 % 2024

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (101 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Sassnitz

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Sassnitz?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Sassnitz bei 420 %, für die Grundsteuer A bei 200 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Sassnitz hoch?

Mit 420 % liegt Sassnitz auf Platz 278 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 59 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Sassnitz den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 380 % auf 420 % gestiegen (+40 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 380 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Sassnitz?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Mecklenburg-Vorpommern gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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