Grundsteuer-Hebesatz Bergen auf Rügen
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Bergen auf Rügen (Vorpommern-Rügen) in Mecklenburg-Vorpommern.
Bergen auf Rügen
MVBerechnungsmodell in Mecklenburg-Vorpommern: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 13073010
So steht Bergen auf Rügen im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 400 % liegt Bergen auf Rügen auf Platz 344 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 46 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Mecklenburg-Vorpommern liegt bei 395 %, Bergen auf Rügen liegt 5 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Vorpommern-Rügen
Von den 101 Gemeinden im Kreis Vorpommern-Rügen hat Bergen auf Rügen den 20.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 333 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 400 % gestiegen (+50 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 350 %).
Rechenbeispiel für Bergen auf Rügen
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Bergen auf Rügen 400 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 395 €, also 5 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 240,00 € im Jahr bzw. 60,00 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 400 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 400 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Bergen auf Rügen.
Hebesatz-Entwicklung in Bergen auf Rügen
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 200 % | 350 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 200 % | 350 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 200 % | 350 % | 0 % |
| 2025 | 275 % | 400 % | +50 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Vorpommern-Rügen
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 15 | Trinwillershagen | 1.162 | 424 % | 2025 |
| 16 | Sassnitz | 8.879 | 420 % | 2025 |
| 17 | Deyelsdorf | 454 | 410 % | 2024 |
| 18 | Jakobsdorf | 423 | 410 % | 2024 |
| 19 | Elmenhorst | 693 | 406 % | 2024 |
| 20 | Altenkirchen | 866 | 400 % | 2025 |
| 21 | Bad Sülze | 1.649 | 400 % | 2024 |
| 22 | Bergen auf Rügen | 13.394 | 400 % | 2025 |
| 23 | Dettmannsdorf | 1.011 | 400 % | 2024 |
| 24 | Eixen | 664 | 400 % | 2024 |
| 25 | Grammendorf | 497 | 400 % | 2024 |
| 26 | Gransebieth | 503 | 400 % | 2024 |
| 27 | Lüssow | 901 | 400 % | 2025 |
| 28 | Samtens | 2.004 | 400 % | 2024 |
| 29 | Süderholz | 3.913 | 400 % | 2024 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (101 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Bergen auf Rügen
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Bergen auf Rügen?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Bergen auf Rügen bei 400 %, für die Grundsteuer A bei 275 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Bergen auf Rügen hoch?
Mit 400 % liegt Bergen auf Rügen auf Platz 344 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 46 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Bergen auf Rügen den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 400 % gestiegen (+50 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 350 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Bergen auf Rügen?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Mecklenburg-Vorpommern gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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