Millienhagen-Oebelitz

MV
Mecklenburg-Vorpommern Vorpommern-Rügen PLZ 18461 302 Einwohner
Grundsteuer A 323 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 427 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude)

Berechnungsmodell in Mecklenburg-Vorpommern: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2024  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2024  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 13073057

Grundsteuer für Millienhagen-Oebelitz berechnen
Auf einen Blick

So steht Millienhagen-Oebelitz im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 427 % liegt Millienhagen-Oebelitz auf Platz 251 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 63 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Mecklenburg-Vorpommern liegt bei 395 %, Millienhagen-Oebelitz liegt 32 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Vorpommern-Rügen

Von den 101 Gemeinden im Kreis Vorpommern-Rügen hat Millienhagen-Oebelitz den 14.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 333 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 396 % auf 427 % gestiegen (+31 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2023 (vorher 396 %).

Rechenbeispiel für Millienhagen-Oebelitz

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Millienhagen-Oebelitz 427 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 395 €, also 32 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 256,20 € im Jahr bzw. 64,05 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 427 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 427 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Millienhagen-Oebelitz.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Millienhagen-Oebelitz

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 307 % 396 % –
2023 (vor der Reform) 323 % 427 % +31 %
2024 (vor der Reform) 323 % 427 % 0 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Vorpommern-Rügen

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Vorpommern-Rügen

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
7 Richtenberg 1.294 438 % 2024
8 Schlemmin 270 436 % 2025
9 Franzburg 1.294 435 % 2024
10 Glewitz 520 435 % 2024
11 Gingst 1.258 430 % 2025
12 Lindholz 590 430 % 2024
13 Sundhagen 5.077 430 % 2024
14 Millienhagen-Oebelitz 302 427 % 2024
15 Trinwillershagen 1.162 424 % 2025
16 Sassnitz 8.879 420 % 2025
17 Deyelsdorf 454 410 % 2024
18 Jakobsdorf 423 410 % 2024
19 Elmenhorst 693 406 % 2024
20 Altenkirchen 866 400 % 2025
21 Bad Sülze 1.649 400 % 2024

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (101 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Millienhagen-Oebelitz

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Millienhagen-Oebelitz?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Millienhagen-Oebelitz bei 427 %, für die Grundsteuer A bei 323 % (Stand 2024).

Ist der Hebesatz in Millienhagen-Oebelitz hoch?

Mit 427 % liegt Millienhagen-Oebelitz auf Platz 251 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 63 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Millienhagen-Oebelitz den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 396 % auf 427 % gestiegen (+31 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2023 (vorher 396 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Millienhagen-Oebelitz?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Mecklenburg-Vorpommern gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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