Gingst

MV
Mecklenburg-Vorpommern Vorpommern-Rügen PLZ 18569 1.258 Einwohner
Grundsteuer A 540 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 430 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -90 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Mecklenburg-Vorpommern: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 13073028

Grundsteuer für Gingst berechnen
Auf einen Blick

So steht Gingst im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 430 % liegt Gingst auf Platz 229 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 66 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Mecklenburg-Vorpommern liegt bei 395 %, Gingst liegt 35 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Vorpommern-Rügen

Von den 101 Gemeinden im Kreis Vorpommern-Rügen hat Gingst den 11.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 333 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 520 % auf 430 % gesunken (-90 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 520 %).

Rechenbeispiel für Gingst

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Gingst 430 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 395 €, also 35 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 258,00 € im Jahr bzw. 64,50 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 430 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 430 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Gingst.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Gingst

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 520 % 520 % –
2023 (vor der Reform) 520 % 520 % 0 %
2024 (vor der Reform) 520 % 520 % 0 %
2025 540 % 430 % -90 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Vorpommern-Rügen

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Vorpommern-Rügen

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
4 Grimmen 9.274 449 % 2025
5 Groß Kordshagen 277 440 % 2024
6 Hugoldsdorf 121 440 % 2024
7 Richtenberg 1.294 438 % 2024
8 Schlemmin 270 436 % 2025
9 Franzburg 1.294 435 % 2024
10 Glewitz 520 435 % 2024
11 Gingst 1.258 430 % 2025
12 Lindholz 590 430 % 2024
13 Sundhagen 5.077 430 % 2024
14 Millienhagen-Oebelitz 302 427 % 2024
15 Trinwillershagen 1.162 424 % 2025
16 Sassnitz 8.879 420 % 2025
17 Deyelsdorf 454 410 % 2024
18 Jakobsdorf 423 410 % 2024

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (101 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Gingst

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Gingst?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Gingst bei 430 %, für die Grundsteuer A bei 540 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Gingst hoch?

Mit 430 % liegt Gingst auf Platz 229 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 66 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Gingst den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 520 % auf 430 % gesunken (-90 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 520 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Gingst?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Mecklenburg-Vorpommern gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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