Heinrichswalde

MV
Mecklenburg-Vorpommern Vorpommern-Greifswald PLZ 17379 337 Einwohner
Grundsteuer A 223 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 390 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude)

Berechnungsmodell in Mecklenburg-Vorpommern: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2024  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2024  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 13075048

Grundsteuer für Heinrichswalde berechnen
Auf einen Blick

So steht Heinrichswalde im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 390 % liegt Heinrichswalde auf Platz 417 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 41 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Mecklenburg-Vorpommern liegt bei 395 %, Heinrichswalde liegt 5 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Vorpommern-Greifswald

Von den 138 Gemeinden im Kreis Vorpommern-Greifswald hat Heinrichswalde den 98.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 416 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B in Heinrichswalde unverändert geblieben.

Rechenbeispiel für Heinrichswalde

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Heinrichswalde 390 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 395 €, also 5 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 234,00 € im Jahr bzw. 58,50 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 390 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 390 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Heinrichswalde.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Heinrichswalde

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 350 % 390 % –
2023 (vor der Reform) 350 % 390 % 0 %
2024 (vor der Reform) 380 % 390 % 0 %
2025 223 % 390 % 0 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Vorpommern-Greifswald

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Vorpommern-Greifswald

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
91 Leopoldshagen 588 400 % 2024
92 Lübs 303 400 % 2025
93 Zerrenthin 448 400 % 2025
94 Ziethen 422 399 % 2025
95 Bentzin 864 397 % 2025
96 Heringsdorf, Ostseebad 7.274 397 % 2025
97 Mesekenhagen 1.077 396 % 2024
98 Heinrichswalde 337 390 % 2024
99 Loitz 4.157 390 % 2024
100 Völschow 523 385 % 2025
101 Wrangelsburg 231 381 % 2025
102 Ahlbeck 592 380 % 2025
103 Daberkow 325 380 % 2025
104 Glasow 142 380 % 2024
105 Hammer a. d. Uecker 440 380 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (138 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Heinrichswalde

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Heinrichswalde?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Heinrichswalde bei 390 %, für die Grundsteuer A bei 223 % (Stand 2024).

Ist der Hebesatz in Heinrichswalde hoch?

Mit 390 % liegt Heinrichswalde auf Platz 417 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 41 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Heinrichswalde den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B in Heinrichswalde unverändert geblieben. Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Heinrichswalde?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Mecklenburg-Vorpommern gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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