Grambow

MV
Mecklenburg-Vorpommern Vorpommern-Greifswald PLZ 17322 853 Einwohner
Grundsteuer A 315 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 465 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +38 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Mecklenburg-Vorpommern: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 13075038

Grundsteuer für Grambow berechnen
Auf einen Blick

So steht Grambow im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 465 % liegt Grambow auf Platz 111 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 84 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Mecklenburg-Vorpommern liegt bei 395 %, Grambow liegt 70 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Vorpommern-Greifswald

Von den 138 Gemeinden im Kreis Vorpommern-Greifswald hat Grambow den 20.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 416 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 427 % auf 465 % gestiegen (+38 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 427 %).

Rechenbeispiel für Grambow

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Grambow 465 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 395 €, also 70 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 279,00 € im Jahr bzw. 69,75 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 465 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 465 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Grambow.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Grambow

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 323 % 427 % –
2023 (vor der Reform) 323 % 427 % 0 %
2024 (vor der Reform) 323 % 427 % 0 %
2025 315 % 465 % +38 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Vorpommern-Greifswald

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Vorpommern-Greifswald

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
14 Züssow 1.246 482 % 2025
15 Karlshagen, Ostseebad 3.046 470 % 2024
16 Mölschow 749 470 % 2024
17 Stolpe an der Peene 276 470 % 2025
18 Trassenheide, Ostseebad 884 470 % 2024
19 Viereck 889 467 % 2025
20 Ferdinandshof 2.571 465 % 2025
21 Grambow 853 465 % 2025
22 Krien 675 465 % 2025
23 Spantekow 1.010 465 % 2025
24 Neetzow-Liepen 796 460 % 2025
25 Klein Bünzow 662 459 % 2025
26 Postlow 300 455 % 2025
27 Dargen 529 450 % 2025
28 Dersekow 1.151 450 % 2024

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (138 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Grambow

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Grambow?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Grambow bei 465 %, für die Grundsteuer A bei 315 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Grambow hoch?

Mit 465 % liegt Grambow auf Platz 111 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 84 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Grambow den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 427 % auf 465 % gestiegen (+38 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 427 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Grambow?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Mecklenburg-Vorpommern gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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