Grundsteuer-Hebesatz Gottesgabe
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Gottesgabe (Nordwestmecklenburg) in Mecklenburg-Vorpommern.
Gottesgabe
MVBerechnungsmodell in Mecklenburg-Vorpommern: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2024 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2024 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 13074024
So steht Gottesgabe im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 350 % liegt Gottesgabe auf Platz 514 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 27 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Mecklenburg-Vorpommern liegt bei 395 %, Gottesgabe liegt 45 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Nordwestmecklenburg
Von den 83 Gemeinden im Kreis Nordwestmecklenburg hat Gottesgabe den 41.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 360 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B in Gottesgabe unverändert geblieben.
Rechenbeispiel für Gottesgabe
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Gottesgabe 350 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 395 €, also 45 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 210,00 € im Jahr bzw. 52,50 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 350 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 350 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Gottesgabe.
Hebesatz-Entwicklung in Gottesgabe
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 400 % | 350 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 400 % | 350 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 400 % | 350 % | 0 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Nordwestmecklenburg
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 34 | Wedendorfersee | 689 | 370 % | 2024 |
| 35 | Blowatz | 1.119 | 369 % | 2025 |
| 36 | Benz | 648 | 367 % | 2025 |
| 37 | Rieps | 367 | 360 % | 2025 |
| 38 | Siemz-Niendorf | 573 | 358 % | 2025 |
| 39 | Warin | 3.219 | 355 % | 2024 |
| 40 | Lüdersdorf | 5.172 | 352 % | 2025 |
| 41 | Gottesgabe | 768 | 350 % | 2024 |
| 42 | Groß Stieten | 587 | 350 % | 2024 |
| 43 | Insel Poel, Ostseebad | 2.486 | 350 % | 2025 |
| 44 | Klütz | 3.002 | 350 % | 2025 |
| 45 | Pingelshagen | 549 | 348 % | 2025 |
| 46 | Ventschow | 736 | 348 % | 2025 |
| 47 | Alt Meteln | 1.170 | 345 % | 2024 |
| 48 | Roduchelstorf | 243 | 345 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (83 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Gottesgabe
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Gottesgabe?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Gottesgabe bei 350 %, für die Grundsteuer A bei 400 % (Stand 2024).
Ist der Hebesatz in Gottesgabe hoch?
Mit 350 % liegt Gottesgabe auf Platz 514 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 27 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Gottesgabe den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B in Gottesgabe unverändert geblieben. Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Gottesgabe?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Mecklenburg-Vorpommern gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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