Steinbach (Taunus)

HE
Hessen Hochtaunuskreis PLZ 61449 10.827 Einwohner
Grundsteuer A 1100 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 1200 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +300 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Hessen: Flächen-Faktor-Modell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 06434010

Grundsteuer für Steinbach (Taunus) berechnen
Auf einen Blick

So steht Steinbach (Taunus) im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 1200 % liegt Steinbach (Taunus) auf Platz 8 von 421 Gemeinden in Hessen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 98 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Hessen liegt bei 499 %, Steinbach (Taunus) liegt 701 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Hochtaunuskreis

Von den 13 Gemeinden im Kreis Hochtaunuskreis hat Steinbach (Taunus) den 3.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 851 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 700 % auf 1200 % gestiegen (+500 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 900 %).

Rechenbeispiel für Steinbach (Taunus)

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Steinbach (Taunus) 1.200 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 499 €, also 701 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 720,00 € im Jahr bzw. 180,00 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 1200 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächen-Faktor-Modell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 1200 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Steinbach (Taunus).

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Steinbach (Taunus)

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 700 % 700 % –
2023 (vor der Reform) 900 % 900 % +200 %
2024 (vor der Reform) 900 % 900 % 0 %
2025 1100 % 1200 % +300 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Hochtaunuskreis

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Hochtaunuskreis

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Königstein im Taunus 16.600 1290 % 2025
2 Oberursel (Taunus) 46.757 1275 % 2025
3 Steinbach (Taunus) 10.827 1200 % 2025
4 Neu-Anspach 14.302 1050 % 2025
5 Bad Homburg v.d.Höhe 56.938 900 % 2025
6 Glashütten 5.328 853 % 2025
7 Friedrichsdorf 26.054 792 % 2025
8 Kronberg im Taunus 18.577 742 % 2025
9 Schmitten im Taunus 9.361 696 % 2025
10 Grävenwiesbach 5.348 690 % 2024
11 Usingen 15.589 655 % 2025
12 Wehrheim 9.202 545 % 2025
13 Weilrod 6.847 380 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (13 Gemeinden).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Steinbach (Taunus)

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Steinbach (Taunus)?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Steinbach (Taunus) bei 1200 %, für die Grundsteuer A bei 1100 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Steinbach (Taunus) hoch?

Mit 1200 % liegt Steinbach (Taunus) auf Platz 8 von 421 Gemeinden in Hessen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 98 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Steinbach (Taunus) den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 700 % auf 1200 % gestiegen (+500 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 900 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Steinbach (Taunus)?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Hessen gilt das Flächen-Faktor-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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