Grundsteuer-Hebesatz Glashütten
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Glashütten (Hochtaunuskreis) in Hessen.
Glashütten
HEBerechnungsmodell in Hessen: Flächen-Faktor-Modell
Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰ | Nichtwohnen: 1,00 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 06434003
So steht Glashütten im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 853 % liegt Glashütten auf Platz 48 von 421 Gemeinden in Hessen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 89 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Hessen liegt bei 499 %, Glashütten liegt 354 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Hochtaunuskreis
Von den 13 Gemeinden im Kreis Hochtaunuskreis hat Glashütten den 6.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 851 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 535 % auf 853 % gestiegen (+318 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 725 %).
Rechenbeispiel für Glashütten
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Glashütten 853 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 499 €, also 354 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 511,80 € im Jahr bzw. 127,95 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 853 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächen-Faktor-Modell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 853 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Glashütten.
Hebesatz-Entwicklung in Glashütten
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 450 % | 535 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 450 % | 535 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 450 % | 725 % | +190 % |
| 2025 | 465 % | 853 % | +128 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Hochtaunuskreis
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Königstein im Taunus | 16.600 | 1290 % | 2025 |
| 2 | Oberursel (Taunus) | 46.757 | 1275 % | 2025 |
| 3 | Steinbach (Taunus) | 10.827 | 1200 % | 2025 |
| 4 | Neu-Anspach | 14.302 | 1050 % | 2025 |
| 5 | Bad Homburg v.d.Höhe | 56.938 | 900 % | 2025 |
| 6 | Glashütten | 5.328 | 853 % | 2025 |
| 7 | Friedrichsdorf | 26.054 | 792 % | 2025 |
| 8 | Kronberg im Taunus | 18.577 | 742 % | 2025 |
| 9 | Schmitten im Taunus | 9.361 | 696 % | 2025 |
| 10 | Grävenwiesbach | 5.348 | 690 % | 2024 |
| 11 | Usingen | 15.589 | 655 % | 2025 |
| 12 | Wehrheim | 9.202 | 545 % | 2025 |
| 13 | Weilrod | 6.847 | 380 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (13 Gemeinden).
Grundsteuer in Glashütten
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Glashütten?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Glashütten bei 853 %, für die Grundsteuer A bei 465 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Glashütten hoch?
Mit 853 % liegt Glashütten auf Platz 48 von 421 Gemeinden in Hessen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 89 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Glashütten den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 535 % auf 853 % gestiegen (+318 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 725 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Glashütten?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Hessen gilt das Flächen-Faktor-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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