Grundsteuer-Hebesatz Neu-Anspach
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Neu-Anspach (Hochtaunuskreis) in Hessen.
Neu-Anspach
HEBerechnungsmodell in Hessen: Flächen-Faktor-Modell
Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰ | Nichtwohnen: 1,00 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 06434007
So steht Neu-Anspach im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 1050 % liegt Neu-Anspach auf Platz 14 von 421 Gemeinden in Hessen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 97 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Hessen liegt bei 499 %, Neu-Anspach liegt 551 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Hochtaunuskreis
Von den 13 Gemeinden im Kreis Hochtaunuskreis hat Neu-Anspach den 4.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 851 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 758 % auf 1050 % gestiegen (+292 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 758 %).
Rechenbeispiel für Neu-Anspach
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Neu-Anspach 1.050 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 499 €, also 551 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 630,00 € im Jahr bzw. 157,50 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 1050 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächen-Faktor-Modell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 1050 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Neu-Anspach.
Hebesatz-Entwicklung in Neu-Anspach
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 350 % | 758 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 350 % | 758 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 350 % | 758 % | 0 % |
| 2025 | 405 % | 1050 % | +292 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Hochtaunuskreis
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Königstein im Taunus | 16.600 | 1290 % | 2025 |
| 2 | Oberursel (Taunus) | 46.757 | 1275 % | 2025 |
| 3 | Steinbach (Taunus) | 10.827 | 1200 % | 2025 |
| 4 | Neu-Anspach | 14.302 | 1050 % | 2025 |
| 5 | Bad Homburg v.d.Höhe | 56.938 | 900 % | 2025 |
| 6 | Glashütten | 5.328 | 853 % | 2025 |
| 7 | Friedrichsdorf | 26.054 | 792 % | 2025 |
| 8 | Kronberg im Taunus | 18.577 | 742 % | 2025 |
| 9 | Schmitten im Taunus | 9.361 | 696 % | 2025 |
| 10 | Grävenwiesbach | 5.348 | 690 % | 2024 |
| 11 | Usingen | 15.589 | 655 % | 2025 |
| 12 | Wehrheim | 9.202 | 545 % | 2025 |
| 13 | Weilrod | 6.847 | 380 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (13 Gemeinden).
Grundsteuer in Neu-Anspach
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Neu-Anspach?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Neu-Anspach bei 1050 %, für die Grundsteuer A bei 405 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Neu-Anspach hoch?
Mit 1050 % liegt Neu-Anspach auf Platz 14 von 421 Gemeinden in Hessen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 97 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Neu-Anspach den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 758 % auf 1050 % gestiegen (+292 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 758 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Neu-Anspach?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Hessen gilt das Flächen-Faktor-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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