Grundsteuer-Hebesatz Wusterhausen/Dosse
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Wusterhausen/Dosse (Ostprignitz-Ruppin) in Brandenburg.
Wusterhausen/Dosse
BBBerechnungsmodell in Brandenburg: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 12068477
So steht Wusterhausen/Dosse im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 440 % liegt Wusterhausen/Dosse auf Platz 51 von 413 Gemeinden in Brandenburg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 87 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Brandenburg liegt bei 358 %, Wusterhausen/Dosse liegt 82 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Ostprignitz-Ruppin
Von den 23 Gemeinden im Kreis Ostprignitz-Ruppin hat Wusterhausen/Dosse den 5.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 388 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 410 % auf 440 % gestiegen (+30 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 410 %).
Rechenbeispiel für Wusterhausen/Dosse
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Wusterhausen/Dosse 440 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 358 €, also 82 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 264,00 € im Jahr bzw. 66,00 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 440 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 440 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Wusterhausen/Dosse.
Hebesatz-Entwicklung in Wusterhausen/Dosse
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 320 % | 410 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 320 % | 410 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 320 % | 410 % | 0 % |
| 2025 | 360 % | 440 % | +30 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Ostprignitz-Ruppin
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Wittstock/Dosse | 13.642 | 515 % | 2025 |
| 2 | Kyritz | 9.059 | 500 % | 2025 |
| 3 | Neustadt (Dosse) | 3.502 | 497 % | 2025 |
| 4 | Neuruppin | 31.887 | 450 % | 2025 |
| 5 | Wusterhausen/Dosse | 5.725 | 440 % | 2025 |
| 6 | Lindow (Mark) | 2.931 | 420 % | 2025 |
| 7 | Heiligengrabe | 4.302 | 415 % | 2025 |
| 8 | Temnitzquell | 744 | 410 % | 2024 |
| 9 | Walsleben | 794 | 410 % | 2024 |
| 10 | Dabergotz | 659 | 405 % | 2024 |
| 11 | Breddin | 865 | 402 % | 2025 |
| 12 | Sieversdorf-Hohenofen | 664 | 397 % | 2025 |
| 13 | Fehrbellin | 8.946 | 385 % | 2024 |
| 14 | Herzberg (Mark) | 650 | 372 % | 2025 |
| 15 | Rheinsberg | 7.663 | 370 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (23 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Wusterhausen/Dosse
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Wusterhausen/Dosse?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Wusterhausen/Dosse bei 440 %, für die Grundsteuer A bei 360 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Wusterhausen/Dosse hoch?
Mit 440 % liegt Wusterhausen/Dosse auf Platz 51 von 413 Gemeinden in Brandenburg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 87 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Wusterhausen/Dosse den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 410 % auf 440 % gestiegen (+30 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 410 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Wusterhausen/Dosse?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Brandenburg gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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