Wusterhausen/Dosse

BB
Brandenburg Ostprignitz-Ruppin PLZ 16845 5.725 Einwohner
Grundsteuer A 360 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 440 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +30 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Brandenburg: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 12068477

Grundsteuer für Wusterhausen/Dosse berechnen
Auf einen Blick

So steht Wusterhausen/Dosse im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 440 % liegt Wusterhausen/Dosse auf Platz 51 von 413 Gemeinden in Brandenburg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 87 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Brandenburg liegt bei 358 %, Wusterhausen/Dosse liegt 82 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Ostprignitz-Ruppin

Von den 23 Gemeinden im Kreis Ostprignitz-Ruppin hat Wusterhausen/Dosse den 5.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 388 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 410 % auf 440 % gestiegen (+30 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 410 %).

Rechenbeispiel für Wusterhausen/Dosse

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Wusterhausen/Dosse 440 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 358 €, also 82 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 264,00 € im Jahr bzw. 66,00 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 440 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 440 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Wusterhausen/Dosse.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Wusterhausen/Dosse

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 320 % 410 % –
2023 (vor der Reform) 320 % 410 % 0 %
2024 (vor der Reform) 320 % 410 % 0 %
2025 360 % 440 % +30 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Ostprignitz-Ruppin

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Ostprignitz-Ruppin

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Wittstock/Dosse 13.642 515 % 2025
2 Kyritz 9.059 500 % 2025
3 Neustadt (Dosse) 3.502 497 % 2025
4 Neuruppin 31.887 450 % 2025
5 Wusterhausen/Dosse 5.725 440 % 2025
6 Lindow (Mark) 2.931 420 % 2025
7 Heiligengrabe 4.302 415 % 2025
8 Temnitzquell 744 410 % 2024
9 Walsleben 794 410 % 2024
10 Dabergotz 659 405 % 2024
11 Breddin 865 402 % 2025
12 Sieversdorf-Hohenofen 664 397 % 2025
13 Fehrbellin 8.946 385 % 2024
14 Herzberg (Mark) 650 372 % 2025
15 Rheinsberg 7.663 370 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (23 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Wusterhausen/Dosse

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Wusterhausen/Dosse?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Wusterhausen/Dosse bei 440 %, für die Grundsteuer A bei 360 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Wusterhausen/Dosse hoch?

Mit 440 % liegt Wusterhausen/Dosse auf Platz 51 von 413 Gemeinden in Brandenburg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 87 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Wusterhausen/Dosse den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 410 % auf 440 % gestiegen (+30 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 410 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Wusterhausen/Dosse?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Brandenburg gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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