Gröden

BB
Brandenburg Elbe-Elster PLZ 04932 1.316 Einwohner
Grundsteuer A 200 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 300 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude)

Berechnungsmodell in Brandenburg: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2024  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2024  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 12062196

Grundsteuer für Gröden berechnen
Auf einen Blick

So steht Gröden im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 300 % liegt Gröden auf Platz 310 von 413 Gemeinden in Brandenburg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 20 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Brandenburg liegt bei 358 %, Gröden liegt 58 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Elbe-Elster

Von den 33 Gemeinden im Kreis Elbe-Elster hat Gröden den 32.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 412 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B in Gröden unverändert geblieben.

Rechenbeispiel für Gröden

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Gröden 300 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 358 €, also 58 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 180,00 € im Jahr bzw. 45,00 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 300 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 300 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Gröden.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Gröden

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 200 % 300 % –
2023 (vor der Reform) 200 % 300 % 0 %
2024 (vor der Reform) 200 % 300 % 0 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Elbe-Elster

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Elbe-Elster

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
19 Rückersdorf 1.346 387 % 2024
20 Heideland 461 385 % 2024
21 Plessa 2.472 385 % 2024
22 Schilda 422 385 % 2024
23 Sonnewalde 3.110 383 % 2024
24 Hohenleipisch 1.728 380 % 2025
25 Sallgast 1.413 380 % 2024
26 Schraden 516 380 % 2025
27 Großthiemig 965 375 % 2024
28 Tröbitz 610 375 % 2024
29 Röderland 3.571 350 % 2024
30 Schönborn 1.460 350 % 2024
31 Gorden-Staupitz 904 320 % 2025
32 Gröden 1.316 300 % 2024
33 Hirschfeld 1.155 300 % 2024

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (33 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Gröden

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Gröden?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Gröden bei 300 %, für die Grundsteuer A bei 200 % (Stand 2024).

Ist der Hebesatz in Gröden hoch?

Mit 300 % liegt Gröden auf Platz 310 von 413 Gemeinden in Brandenburg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 20 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Gröden den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B in Gröden unverändert geblieben. Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Gröden?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Brandenburg gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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