Grundsteuer-Hebesatz Stechow-Ferchesar
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Stechow-Ferchesar (Havelland) in Brandenburg.
Stechow-Ferchesar
BBBerechnungsmodell in Brandenburg: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 12063293
So steht Stechow-Ferchesar im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 270 % liegt Stechow-Ferchesar auf Platz 353 von 413 Gemeinden in Brandenburg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 14 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Brandenburg liegt bei 358 %, Stechow-Ferchesar liegt 88 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Havelland
Von den 26 Gemeinden im Kreis Havelland hat Stechow-Ferchesar den 22.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 329 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 405 % auf 270 % gesunken (-135 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 405 %).
Rechenbeispiel für Stechow-Ferchesar
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Stechow-Ferchesar 270 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 358 €, also 88 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 162,00 € im Jahr bzw. 40,50 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 270 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 270 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Stechow-Ferchesar.
Hebesatz-Entwicklung in Stechow-Ferchesar
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 315 % | 405 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 356 % | 405 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 356 % | 405 % | 0 % |
| 2025 | 270 % | 270 % | -135 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Havelland
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 12 | Seeblick | 886 | 340 % | 2025 |
| 13 | Kotzen | 649 | 330 % | 2025 |
| 14 | Retzow | 495 | 330 % | 2025 |
| 15 | Milower Land | 4.208 | 320 % | 2025 |
| 16 | Gollenberg | 387 | 310 % | 2025 |
| 17 | Wustermark | 11.059 | 310 % | 2025 |
| 18 | Paulinenaue | 1.321 | 300 % | 2025 |
| 19 | Wiesenaue | 758 | 300 % | 2025 |
| 20 | Nauen | 19.854 | 295 % | 2025 |
| 21 | Ketzin | 6.636 | 280 % | 2025 |
| 22 | Stechow-Ferchesar | 872 | 270 % | 2025 |
| 23 | Dallgow-Döberitz | 10.860 | 215 % | 2025 |
| 24 | Falkensee | 46.213 | 210 % | 2025 |
| 25 | Schönwalde-Glien | 10.468 | 210 % | 2025 |
| 26 | Brieselang | 13.192 | 190 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (26 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Stechow-Ferchesar
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Stechow-Ferchesar?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Stechow-Ferchesar bei 270 %, für die Grundsteuer A bei 270 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Stechow-Ferchesar hoch?
Mit 270 % liegt Stechow-Ferchesar auf Platz 353 von 413 Gemeinden in Brandenburg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 14 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Stechow-Ferchesar den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 405 % auf 270 % gesunken (-135 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 405 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Stechow-Ferchesar?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Brandenburg gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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