Stechow-Ferchesar

BB
Brandenburg Havelland PLZ 14715 872 Einwohner
Grundsteuer A 270 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 270 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -135 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Brandenburg: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 12063293

Grundsteuer für Stechow-Ferchesar berechnen
Auf einen Blick

So steht Stechow-Ferchesar im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 270 % liegt Stechow-Ferchesar auf Platz 353 von 413 Gemeinden in Brandenburg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 14 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Brandenburg liegt bei 358 %, Stechow-Ferchesar liegt 88 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Havelland

Von den 26 Gemeinden im Kreis Havelland hat Stechow-Ferchesar den 22.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 329 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 405 % auf 270 % gesunken (-135 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 405 %).

Rechenbeispiel für Stechow-Ferchesar

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Stechow-Ferchesar 270 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 358 €, also 88 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 162,00 € im Jahr bzw. 40,50 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 270 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 270 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Stechow-Ferchesar.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Stechow-Ferchesar

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 315 % 405 % –
2023 (vor der Reform) 356 % 405 % 0 %
2024 (vor der Reform) 356 % 405 % 0 %
2025 270 % 270 % -135 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Havelland

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Havelland

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
12 Seeblick 886 340 % 2025
13 Kotzen 649 330 % 2025
14 Retzow 495 330 % 2025
15 Milower Land 4.208 320 % 2025
16 Gollenberg 387 310 % 2025
17 Wustermark 11.059 310 % 2025
18 Paulinenaue 1.321 300 % 2025
19 Wiesenaue 758 300 % 2025
20 Nauen 19.854 295 % 2025
21 Ketzin 6.636 280 % 2025
22 Stechow-Ferchesar 872 270 % 2025
23 Dallgow-Döberitz 10.860 215 % 2025
24 Falkensee 46.213 210 % 2025
25 Schönwalde-Glien 10.468 210 % 2025
26 Brieselang 13.192 190 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (26 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Stechow-Ferchesar

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Stechow-Ferchesar?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Stechow-Ferchesar bei 270 %, für die Grundsteuer A bei 270 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Stechow-Ferchesar hoch?

Mit 270 % liegt Stechow-Ferchesar auf Platz 353 von 413 Gemeinden in Brandenburg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 14 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Stechow-Ferchesar den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 405 % auf 270 % gesunken (-135 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 405 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Stechow-Ferchesar?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Brandenburg gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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